Westfalenstadion (Signal-Iduna Park) Dortmund

Kurz vor dem Champions-League Viertelfinale zwischen dem BVB Dortmund und AS Monaco kam es zu drei Detonationen in Dortmund. Die Explosionen waren in der Nähe des Mannschaftsbusses des BVB, bestätigte die Polizei. Dortmunds spanischer Fußballspieler Marc Bartra wurde verletzt und liegt im Krankenhaus. Auch der Mannschaftsbus der Borussen wurde laut Vereinsangabe an mindestens zwei Stellen beschädigt. Das Spiel gegen Monaco wurde abgesagt.

von DTJ-Online

„Es ist ein Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus verübt worden. Die ganze Mannschaft ist in einer Schockstarre. Solche Bilder bekommst du nicht aus dem Kopf heraus.“, sagte Hans-Joachim Watzke bei dem Sender des Champions-League Abends Sky.

Als der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund kaum das Hotel in Richtung Signal Iduna Park Stadion verlassen hatte, um sich auf das Champions-League Viertelfinale vorzubereiten und gegen den französischen Vereine Rivalen AS Monaco anzutreten, kam es in der Nähe des Stadions zu der Explosion von insgesamt drei Sprengsätzen. Die Sprengsätze wurden laut Polizei in der Nähe der Straße in Hecken versteckt. Bei den Explosionen verletzte sich der spanische Innenverteidiger von Borussia Dortmund Marc Bartra und auch der Bus von BVB wurde ernsthaft beschädigt. Dass es sich bei der verletzten Person um BVB Innenverteidiger Marc Bartra handelt twitterte der Verein wenige Augenblicke nach den schrecklichen Ereignissen selbst. Ob weitere Mitglieder des Vereins und Spieler im Bus verletzt wurden, ist bislang unbekannt.

Spiel zwischen Dortmund und Monaco auf morgen verschoben

Die Scheiben des Busses seien aber zum Teil vollständig geborsten, teilte die Dortmunder Polizei mit. Im Stadion wurde den Fans mitgeteilt, das kein Grund zur Panik bestehe und dass das Spiel durch den Krisenstab abgesagt wurde. Morgen soll das Viertelfinale Hinspiel nun ausgetragen werden. BVB Geschäftsführer Watzke zeigte sich bei Sky unentschlossen: „Ich hoffe, dass die Mannschaft einigermaßen in der Lage ist, morgen wettbewerbsfähig auf dem Feld zu stehen.“ 

Das Team ist zunächst aus Sicherheitsgründen zurück ins Hotel gebracht. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Ereignisse auf die Sicherheitslage um Fußballstadien herum entwickeln werden. In den letzten Jahren waren Fußballstadien immer häufiger Ziele von Anschlägen.