Asylbewerber sollen die Führerscheinprüfung in der Bundesrepublik auch auf Arabisch ablegen können. Dafür hat sich der Bundesverband deutscher Fahrschulunternehmen (BDFU) am Dienstag in Stuttgart ausgesprochen. Gegenwärtig kann die theoretische Prüfung in Deutsch und elf weiteren Sprachen absolviert werden, darunter Englisch, Französisch, Polnisch und Türkisch. Arabisch ist nicht dabei.

Flüchtlinge, die nach Deutschland kämen, müssten möglichst schnell integriert werden, so der BDFU. Dies gelinge am besten, wenn sie einen Arbeitsplatz fänden. Voraussetzung dafür sei aber oft der Führerschein. Unter den Asylsuchenden gebe es viele junge Menschen, „die darauf brennen, hier endlich das zu tun, was ihnen zu Hause verwehrt blieb: ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten“, sagte BDFU-Vorsitzender Rainer Zeltwanger. Ohne Führerschein blieben in Deutschland aber viele Türen verschlossen. (kna/dtj)