Am Abend gewann Fenerbahçe Istanbul in den Playoffs zur Europa League beim griechischen Vertreter Atromitos mit 1:0, doch mehr als über den Sieg wird nun über das Zustandekommen und dabei vor allem das einzige Tor des Abends diskutiert.

Atromitos wirft dem italienischen Schiedsrichter Daniele Orsato eine schlechte Spielleitung vor. Orsato habe den Gastgeber mehrmals benachteiligt, zwei Elfmeter nicht gegeben und schließlich ein irreguläres Tor des Gastes nicht aberkannt.

Michalis Grigoriou, Trainer des griechischen Klubs, der gestern seit über 378 Tagen erstmals wieder ein Spiel im eigenen Stadion verlor, war nach dem Spiel nicht gut auf den Spielleiter zu sprechen. „Das Tor von van Persie war eindeutig ein Foul. Auch er selbst und die Fenerbahçe-Spieler sehen das so. Sie sagten uns nach dem Spiel ‚Wir haben mit einem Foul ein Tor gegen euch gemacht‘. Aber ich möchte nicht mehr darüber sprechen. Wir haben gegen ein großes Team eine gute Leistung gezeigt, es ist noch nicht vorbei“, so Grigoriou.

Klubchef Georgios Spanos ging noch weiter: „Wir haben 11 gegen 14 gespielt. Wir werden bei der UEFA vorstellig werden. Jeder hat gesehen, was passiert ist“.

Robin van Persie hingegen sieht bei seinem Tor kein Foul im Spiel. „Das war Körpereinsatz. Ich habe clever meine Schulter eingesetzt. Der Schiedsrichter hat eine richtige Entscheidung getroffen, das Tor war regulär“, so der holländische Stürmerstar, dem das Tor des Tages kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang. Er war erst in der 80. Minute für Moussa Sow gekommen.


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