Fenerbahce-Präsident im Manipulationsskandal schuldig gesprochen

Istanbul (dpa) –  Aziz Yildirim müsse für die Manipulation von Spielen eine Geldstrafe zahlen, berichteten türkische Medien am Montag. Wegen der in Untersuchungshaft verbrachten Zeit sollten Yildirim und weitere Angeklagte aber noch am Montag auf freien Fuß kommen.

Seit Mitte Februar mussten sich in Istanbul 93 Verdächtige wegen angeblicher Spielmanipulation verantworten. Die Angeklagten waren im vergangenen Jahr festgenommen worden. Ihnen wurde unter anderem die Gründung einer «bewaffneten Bande» vorgeworfen, die das Ziel hatte, Fußballspiele zu manipulieren.

Das Verfahren bezieht sich auf bis zu 19 angeblich verschobene Spiele in der türkischen Süper Lig, und weitere Manipulationen in der zweiten Liga in der Spielsaison 2010-11. Fenerbahce Istanbul hatte sich damals erst am letzten Spieltag gegen Sivasspor den Titel gesichert. Auch diese Partie soll verschoben worden sein.