Die Galatasaray-Spieler hatten am Abend im Duell mit Randers FC gleich zweimal Grund zum Jubeln. Am Ende stand die geglückte Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League, in die es auch Fenerbahçe geschafft hat. Foto: Galatasaray

Die Playoff-Runden in der UEFA Europa League und Europa Conference League sind gespielt. Während es Galatasaray und Fenerbahçe Istanbul in die Gruppenphase der Europa League schafften, muss die Europa Conference League in ihrer Premierensaison gänzlich ohne Vertreter aus der Türkei auskommen.

Nur die optimistischsten Fans dürften mit einem Weiterkommen von Trabzonspor und Sivasspor gerechnet haben, war doch die zu überspringende Hürde nach den jeweiligen 1:2-Hinspielniederlagen im eigenen Stadion recht hoch. Trabzon stand dabei vor der schwierigeren Aufgabe, die sich dann auch als zu knifflig erwies.

Bei der AS Roma setzte es ein standesgemäßes 0:3. Die Tore für das Team von José Mourinho erzielten Cristante (20.), Zaniolo (65.) und El Shaarawy (84.).

Unerwartet hoch verlor Sivasspor beim FC Kopenhagen. Sang- und klanglos gingen die Zentralanatolier in Dänemark mit 0:5 unter. Die Tore für das Heimteam schossen Stage, Daramy, Lerager, Biel und Hojlund (24., 39., 57., 62. und 76.).

Kantersieg für „Fener“ dank Valencia

Besser machten es am Donnerstagabend die Istanbuler Klubs in den Playoffs zur Gruppenphase der Europa League. Fenerbahçe hatte es mit dem finnischen Vertreter HJK Helsinki zu tun. Nach dem knappen 1:0 in Istanbul spielten die Gelb-Blauen im hohen Norden einen 5:2-Kantersieg heraus. Dabei führten die Gäste kurz vor Schluss nur mit einem Tor. Die Treffer für das Team von Vitor Pereira erzielten Valencia mit einem Dreierpack (11., 14., 52.), Şanlıtürk (90.+2) und Peltola per Eigentor (90.+4).

Knapper ging die Angelegenheit beim Fener-Stadtrivalen Galatasaray aus. Die Gelb-Roten taten sich gegen Randers FC schon im Hinspiel, das 1:1 ausging, schwer. Ähnlich zäh gestaltete sich auch das Rückspiel, in dem „Cimbom“ letztlich mit 2:1 die Oberhand behielt. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause drehten van Aanholt (48.) und Lauenborg per Eigentor (59.) noch das Spiel.

Auf wen die beiden Teams ab dem 16. September in der Gruppenphase treffen, entscheidet sich am Freitag um 13 Uhr (MEZ), wenn in Istanbul die Gruppen ausgelost werden. In der Champions League stehen die Gruppen hingegen bereits fest. Dort kommt es in Gruppe C zum deutsch-türkischen Duell.