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Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt: Älteste Moschee Deutschlands soll saniert werden

Deutschlands älteste noch erhaltene Moschee soll renoviert werden. Die Wilmersdorfer Moschee im Berliner Bezirk Wilmersdorf soll ab 2017 schrittweise saniert werden, wie das Architekturbüro D:4 mitteilte, das die Gemeinde betreut. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschä

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Von dtj-online21. Oktober 2016
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Deutschlands älteste noch erhaltene Moschee soll renoviert werden. Die Wilmersdorfer Moschee im Berliner Bezirk Wilmersdorf soll ab 2017 schrittweise saniert werden, wie das Architekturbüro D:4 mitteilte, das die Gemeinde betreut. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, als deutsche MG-Schützen während der Schlacht um Berlin auf den Minaretten Stellung bezogen. Die Moschee geriet deshalb ins Visier der Roten Armee. Die Minarette stürzten bis auf einen Stumpf ein, die Kuppel erhielt einen Artillerietreffer. Das Gebäude wurde nach 1945 nur notdürftig repariert. Der Komplex besteht aus Moschee, Imamhaus und Minaretten. Die Baukosten werden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt, die vor allem durch Spenden aufgebracht werden sollen. Die Wilmersdorfer Moschee wurde 1924 bis 1928 von der islamischen Lahore-Ahmadiyya-Bewegung, die ihren Sitz in Pakistan hat, gebaut. Der Berliner Architekt Karl Alfred Herrmann entwarf den Bau im "Mogulstil", der sich an orientalische Vorbilder anlehnt. Die Moschee stand nach eigenen Angaben von Beginn an Muslimen aller Nationen und Konfessionen offen und wurde schnell zu einem Ort des interreligiösen Dialogs. Neben den Gebeten werden dort auch Feste, Vorträge und Veranstaltungen für unterschiedliche Gruppen abgehalten.

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