Der Galatasaray-Stürmer Ryan Babel (links) war im Spiel wenig präsent. Foto: Galatasaray

Dank Doppeltorschütze Mario Götze hat die PSV Eindhoven einen ersten Schritt Richtung Champions-League gemacht. Galatasaray muss im Rückspiel vier Tore aufholen. Einen Aufreger ganz anderer Art lieferte die Technik.

Das Team von Trainer Fatih Terim musste im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde gegen gegen die Heimmannschaft eine hohe Niederlage einstecken (hier geht’s zum Spielbericht). Die Niederländer führten am Mittwochabend durch Tore von Eran Zahavi (2./35. Minute) mit 2:0, ehe kurz vor der Pause Emre Kılınç (42.) der Anschluss gelang.

Nach dem Wiederanpfiff war in der 51. Minute Götze erfolgreich, ehe erneut der überragende Zahavi (84.) sein drittes Tor markierte. Götze (88.) überraschte dann kurz vor Schluss mit einem Kopfballlupfer Galatasaray-Keeper Fernando Muslera und stellte den Endstand 5:1 (2:1) her.

Das Rückspiel findet in einer Woche in İstanbul statt. Bei einem Einzug in die dritte Qualifikationsrunde würde der Sieger entweder auf Celtic Glasgow oder FC Midtjylland/Dänemark treffen (Hinspiel 1:1).

TV 8 sorgt für Eklat

Das Online Medium „Exxen“ vom prominenten TV-Macher Acun Ilıcalı wird ab kommendem Jahr die Champions League übertragen. Gestern wollte er im hauseigenen Sender „TV 8“ einen Probelauf starten. Doch das scheiterte schon in den ersten Minuten. Der Sender zeigte statt des Spiels ein Störbildschirm-Cover.

„Das Spiel wird aufgrund eines technischen Problems gleich fortgesetzt“, hieß es dort. Das löste prompt einen Shitstorm in den sozialen Medien aus. Manche Zuschauer vermuten als Grund für das Problem Werbung, die der türkische Sender hinzugefügt hatte. Die Übertragung des Spiels lief nach einigen Minuten wieder, jedoch ohne Eigenwerbung.

dtj/dpa