Galatasaray- und Uruguay-Keeper Fernando Muslera ist vor dem Champions-League-Spiel gegen Kopenhagen zuversichtlich.

Galatasaray hatte einen schwierigen Start in die Champions League und muss heute Abend (20.45 Uhr) vor heimischen Publikum gewinnen, um eine gute Ausgangslage für die Rückspiele in der Königsklasse zu haben. Zu Gast in der Türk-Telekom-Arena ist der FC Kopenhagen, der ebenso wie die „Löwen“ erst einen Punkt auf dem Konto hat. Beide Mannschaften verloren ihr Spiel gegen Real Madrid deutlich und holten jeweils gegen Juventus Turin ein Unentschieden. Torwart Fernando Muslera und Trainer Roberto Mancini unterstrichen auf der gestrigen Pressekonferenz die Bedeutung der beiden Spiele gegen den dänischen Meister, der für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Uruguay-Nationalkeeper Muslera bedauerte die Niederlage gegen Real Madrid, weiß jedoch, wozu seine Vordermänner in der Lage sind: „Gegen Real Madrid hatten wir ein unglückliches Spiel. Aber der Punkt in Turin hat die Bedeutung der Kopenhagen-Spiele erhöht. Auch wenn wir großen Respekt vor dem Gegner haben, bin ich mir sicher, dass wir stark genug sind, um Kopenhagen in beiden Spielen zu schlagen.“ Im Anschluss wurde er auf die Rotationen in Galatasarays Abwehrreihe angesprochen, die für den Südamerikaner jedoch kein Nachteil seien. „Es macht mir nichts aus“, winkte der 27-Jährige gelassen ab.

„In der Champions League gibt es keine leichten Gegner“

Anschließend ergriff Roberto Mancini das Wort, der sich von den Terim-Rufen der Fans unbeeindruckt zeigt und auf das Rückspiel gegen Juventus hinarbeitet: „Wir werden morgen sehen, wie wir spielen. Durch den Punkt in Turin ist die Gruppe wieder völlig offen. Der Achtelfinalist wird im letzten Spiel gegen Juventus ermittelt. Wir dürfen nicht so viele Fehler machen. Vor allen Dingen dürfen wir Kopenhagen nicht unterschätzen. Sie verfügen über eine kompakte Defensive, sind stark bei Standardsituationen und gefährlich bei Kontern. In der Champions League gibt es keine leichten Gegner.“

Mancini dementiert Ausstiegsklausel

Zuletzt wurde in den Medien oft darüber spekuliert, ob der italienische Starcoach eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hat, der ihm erlaubt, während seiner Vertragslaufzeit zu einem europäischen Spitzenklub oder zur italienischen Nationalmannschaft zu wechseln. Diese Gerüchte erstickte der ehemalige Stürmer jedoch im Keim: „Ich habe es schon oft genug betont, dass so eine Ausstiegsklausel nicht existiert. Ich gehöre hierhin und konzentriere mich in den nächsten drei Jahren nur auf Galatasaray.“ Zum Fitnessstand seiner Mannschaft sagte er, dass sie noch etwa zehn Tage benötigen, um das von ihm gewünschte Level zu erreichen. „Wir benötigen noch etwas Zeit“, stellte der routinierte Coach klar, der bei den Löwen vor etwa vier Wochen Fatih Terim abgelöst hatte.