Der deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil spendet seine bei der Weltmeisterschaft in Brasilien gewonnenen Prämien nach Gaza. Dies zumindest berichtet „Middle East Monitor“.

Bei der WM erhielt Özil Prämien in Höhe von insgesamt 450 000 Euro. Das gesamte Geld soll nun Kindern in Gaza zugutekommen.

Roland Eitel, Medienberater von Özil, konnte die Meldung nicht bestätigen. „Mesut ist in den Urlaub gefahren. Von einer Spende seiner Prämien weiß ich nichts“, erklärte Eitel gegenüber DTJ.

Zuvor hatte Özil heute auf seiner Facebookseite verlautbart, dass er die Operationskosten von nunmehr 23 statt 11 brasilianischen Kindern übernehmen werde. Man habe die WM nicht wegen „unserer Elf, sondern wegen unserem (23 Mann) starken Kader gewonnen“.  Damit wolle er sich auch noch einmal persönlich für die Gastfreundschaft in Brasilien bedanken.

Özil, der auf Vereinsebene für den FC Arsenal spielt, kam bei der WM in allen Spielen der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor und lieferte eine Torvorlage. Sein bestes Spiel zeigte er im Halbfinale gegen Brasilien.

Der Konflikt in Gaza hält seit Tagen an und forderte palästinensischen Angaben zufolge bereits mehr als 207 palästinensische Todesopfer. Unter den Toten sind auch sehr viele Frauen und Kinder. Berichte über Todesopfer auf israelischer Seite wurden bislang nicht bekannt.

Neben Özil erklärten sich zuvor schon auch die algerische Nationalmannschaft und der portugiesische Nationalspieler Cristiano Ronaldo bereit, große Summen nach Gaza zu spenden.