Ena Kadic ist am Samstag mit einem islamischen Totengebet in Innsbruck beigesetzt worden. Ihr Fall hatte diese Woche die österreichischen Schlagzeilen bestimmt.

Kadic, die 2013 den „Miss Austria“-Titel gewann, war am 16. Oktober beim Joggen 40 Meter in die Tiefe gestürzt. Am Montag erlag sie ihren Verletzungen. Noch immer ist unklar, wie es zu dem Unglück kam. Eine Auswertung ihrer Handydaten soll neue Erkenntnisse liefern.

Die 26-Jährige war im Alter von vier Jahren wegen der aufkommenden Unruhen in Bosnien nach Österreich geflohen, berichtet die österreichische Presseagentur APA. Sie zog sich im vergangenen Jahr aus der Öffentlichkeit zurück – in die sie nun unfreiwillig zurückkehrte.