Der frühere türkische Nationaltorwart und langjährige Galatasaray-Spieler Turgay Şeren ist am heutigen Donnerstag gestorben.

Im Alter von 84 Jahren starb er am Vormittag in einem Istanbuler Altenheim. Wegen gesundheitlicher Probleme konnte er zuletzt nicht mehr laufen.

Bekannt geworden war Şeren besonders mit seinem Spiel im Jahre 1951, als er in Berlin mit der Türkei auf Westdeutschland traf. Es war nach dem Ende des Krieges erst die zweite Partie, die Westdeutschland bestritt. Die Türkei gewann mit 2:1, Şeren glänzte mit Paraden und verdiente sich den Beinamen „Panther von Berlin„.

Darüber hinaus trug er 269 Mal das Trikot von Galatasaray. Im Anschluss an seine Karriere war er als Trainer, Funktionär und Fußballexperte tätig.