Die Stiftung Dialog und Bildung wurde offiziell in Berlin ins Leben gerufen.

In Deutschland wurde kürzlich die „Stiftung Dialog und Bildung“ gegründet. Ihr Auftrag ist es, über die Hizmet-Bewegung in Deutschland zu informieren und Ansprechpartnerin für Medien, Politik und Wissenschaft zu sein. Sie möchte die Arbeit und den gesellschaftlichen Beitrag von Hizmet bekannter machen und die Beweggründe aufzeigen, die hinter dem vielfältigen Engagement der zahlreichen Menschen stehen. Am Dienstagabend fand in Berlin die offizielle Gründungsveranstaltung der Stiftung statt.

Die Veranstaltung, die den Titel „Hizmet in Deutschland – in der Mitte der Gesellschaft“ trug, war zum einen die offizielle Feier zur Gründung sowie ein Veranstaltungsformat zum Kennenlernen von Hizmet. Insbesondere die Stiftungsarbeit sowie das Vor-Ort-Engagement der Menschen in Hizmet in den Bereichen Dialog und Bildung wurden vorgestellt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der breite und bedeutende Beitrag der Menschen in Hizmet zum gesellschaftlichen Leben in Deutschland, insbesondere in den Bereichen Dialog und Bildung. Die Vielfalt und gesellschaftliche Verwurzelung der Menschen in Hizmet waren die zentrale Botschaft des Abends.

Aufgrund der in letzter Zeit häufigen Erwähnung Fethullah Gülens und der Hizmet–Bewegung in Medien, Politik und Wissenschaft habe es der Schaffung einer Stiftung bedurft, die wissenschaftlich, aber auch durch Roundtables und sonstige öffentliche Veranstaltungen das Thema Hizmet analysieren, diskutieren und Impulse für die Dialogarbeit geben sollte – und die den Dialog auch fördern würde, so der Vorsitzende der Stiftung, Ercan Karakoyun.

„Kritischer Dialog nach innen und nach außen“

Die Stiftung solle helfen, die Öffentlichkeit mehr über Hizmet zu informieren und die wissenschaftliche Forschung über Hizmet voranzutreiben. „Wir wollen einen kritischen Dialog nach innen und nach außen suchen“, unterstrich Karakoyun in seinem Grußwort.

Auch Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance und Abdullah Aymaz, Schriftsteller und Mitglied des Aufsichtsrats der Stiftung, sprachen ein Grußwort. Der in den USA lebende Fethullah Gülen konnte nicht persönlich erscheinen und übermittelte eine Grußbotschaft.

Daran schloss sich eine interaktive Diskussionsrunde zum Thema „Gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung und Engagement“, an welcher Gesine Schwan, Botschafter Dr. Heinrich Kreft (Beauftragter für den Dialog zwischen den Kulturen im Auswärtigen Amt), Dr. Jochen Thies, Historiker und Publizist, sowie Rukiye Canlı, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Dialog und Bildung, teilnahmen.