Es waren britische Zeitungen wie die „Daily Mail“ und „The Sun“, die das Gerücht in die Welt setzten. Seit seiner Reise in Istanbul soll Hollywood-Star Liam Neeson darüber nachdenken, zum Islam zu konvertieren, schrieb die Daily Mail Ende des vergangenen Jahres.

„Der Aufruf zum Gebet erfolgt fünf Mal am Tag. In der ersten Woche macht es dich verrürckt und dann geht es in deinen Geist über. Es ist die schönste Sache“, hatte das Blatt den 62-jährigen Hollywood-Star zitiert. Die Zeitung schrieb weiter, dass auch die Moscheen der Millionenmetropole Neeson begeistert hätten. „Es gibt 4.000 Moscheen. Einige sind geradezu atemberaubend und es lässt mich wirklich darüber nachdenken, ein Moslem zu werden“, zitierte die Daily Mail Neeson und wärmte einen Bericht des Konkurrenten „The Sun“ von 2012  wieder auf. „The Sun“ titelte damals noch deutlicher: „Liam Neeson: Ich könnte Moslem werden“ und brachte es auf den Punkt.

Bei seinem ersten Aufenthalt in Dubai hat Neeson am vergangenen Montag den Gerüchten ein Ende gesetzt. „Nein, ich konvertiere nicht zum Islam“, sagte der Schauspieler in einem Interview mit Al Arabiya News. Er war in die Arabischen Emirate geflogen, um bei der Nahost-Premiere seines neuen Films „Taken 3“ dabei zu sein. Erstmals war ein Hollywood-Star bei einer Nahostpremiere seines Films angereist, um persönlich vor Ort zu sein. „Es war das erste Mal hier und es ist wunderbar gewesen“, sagte der aus Nordirland stammende Schauspieler.