Die aktuellen Ereignisse in der Türkei könnten sich negativ auf die Tourismusbranche in der Türkei auswirken.
Die aktuellen Ereignisse in der Türkei könnten sich negativ auf die Tourismusbranche in der Türkei auswirken.

Die aktuellen Ereignisse in der Türkei könnten sich negativ auf die Tourismusbranche in der Türkei auswirken. Laut dem Chef des Hotelfachverbands in der Türkei (TÜROFED), Osman Ayık, müsse man damit rechnen, dass zahlreiche Hotelreservierungen von Touristen storniert werden.

„Momentan haben wir noch keine Informationen darüber erhalten, dass Reservierungen überdurchschnittlich storniert wurden, doch sollten die aktuellen politischen Ereignisse sich verschärfen, so könnte es verstärkt dazu kommen“. Die aktuellen Geschehnisse in der Türkei und das Chaos an den Grenzen könnten sich negativ auf diesen Sektor auswirken.

In der südlichen Provinz Antalya sind derweil die Zahlen der russischen Touristen zurückgegangen. Die erhöhten Leerstandsquoten veranlassten einige Hotels, ihre Preise zu senken. Laut dem Hoteliersverband TUROB sank die Belegungsquote in den letzten Monaten um 7,6%, dies sei der größte Rückgang im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

Die durchschnittlichen Zimmerpreise lagen 2014 bei 149,10 € und sanken im letzten Monat auf 134,50 €. Dies war notwendig, um weiterhin Besucher anzuziehen.

Zuletzt hatte auch Deutschland seine Reisehinweise für die Türkei aktualisiert.