Muhammad Ali ist zweifellos einer der größten Sport‐Legenden aller Zeiten. Für viele ist er nicht nur ein herausragender Kämpfer, sondern zugleich auch Held, Vater, Philosoph und vieles mehr. Mit der neuen Sportdokumentation „I AM ALI “wird die ungewöhnliche Lebensgeschichte der Ikone aus einer nie zuvor gezeigten Perspektive: Über viele Jahre hinweg führte Muhammad Ali seine Audio‐Tagebücher, die auf sehr persönliche Weise intime Einblicke in das Leben des Mannes hinter der Legende geben. Gleichzeitig kommen in dieser ergreifenden Dokumentation neben engen Freunden auch seine Tochter, sein Bruder und seine Ex‐Frau zu Wort. Außerdem wurden Box‐Stars wie Mike Tyson, George Foreman und Gene Kilroy interviewt

„Muhammad Ali würde heute eine Moschee leiten“

Inzwischen hat der einstige Profi-Boxer mit ernsten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach Überzeugung seiner Tochter Maryam würde er heute eine Moschee leiten, wenn er noch sprechen könnte. „Seine Religion ist sein Ausgleich, sein Frieden“, sagte Maryam Ali (46), älteste Tochter des ehemaligen Boxweltmeisters, der Nachrichtenagentur dpa. Der US-Amerikaner war bis 1981 als Profisportler aktiv. Danach habe er die Verbreitung des Islams als seine Aufgabe gesehen, sagte seine Tochter.

Muhammad Ali wurde mit dem Namen Cassius Marcellus Clay 1942 in Kentucky geboren. Im Jahr 1964 gewann er seine erste Weltmeisterschaft im Boxen, konvertierte vom Christentum zum Islam und änderte seinen Namen in Muhammad Ali. Nach dem Karriereende 1981 wurde bei Ali Parkinson diagnostiziert. Er hat sieben Töchter und zwei Söhne. Maryum Ali ist Sozialarbeiterin und engagiert sich für die Parkinsonforschung.

Der Film „I AM ALI“ ist seit dem 10. Oktober in den Kinos zu sehen. (dtj/dpa)