dpatopbilder - 31.03.2018, Israel Foto: Ilia Yefimovich/dpa
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In der nordisraelischen Stadt Umm al-Fahm ist am Dienstagmorgen ein Imam vor seiner Moschee erschossen worden. Unbekannte eröffneten das Feuer auf den 45-jährigen muslimischen Geistlichen Muhammad Saadah, wie israelische Medien berichteten. Nach Angaben der Rettungskräfte starb er an Schusswunden im Oberkörper. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Laut der Onlinezeitung „Ynet-News“ wurde bereits vor einem Jahr ein enger Verwandter des getöteten Geistlichen ermordet sowie dessen Bruder jüngst durch Schüsse schwer verletzt.

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Die örtliche Imamvereinigung forderte die Polizei laut der Tageszeitung „Jerusalem Post“ auf, die Hintergründe der Tat zu untersuchen. Die Täter müssten vor Gericht gestellt werden; die Akte dürfe nicht zu anderen Fällen hinzugefügt werden, „in denen der Mörder nicht gefunden wurde, was beweist, dass die Polizei das in der arabischen Gesellschaft vergossene Blut nicht ernst nimmt“, heißt es in einer Stellungnahme.

KNA/akr/iki

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