In Syrien tobt der Krieg unvermindert weiter.

Mehr als 100 Imame haben zum islamischen Fastenmonat Ramadan an britische Muslime appelliert, nicht in die Kämpfe in Syrien und im Irak einzugreifen. Stattdessen sollten sie im Land bleiben und von dort aus „in verantwortlicher Weise“ helfen, zitierte der Sender BBC am Freitag aus einem Offenen Brief der muslimischen Geistlichen.

Darin heißt es: „Ramadan, der Monat der Barmherzigkeit, lehrt uns den Wert von Einheit und Beharrlichkeit.“ Die muslimischen Gemeinden in Großbritannien sollten in ihrem Bemühen fortfahren, den Betroffenen der blutigen Konflikte von hier aus großzügig zu helfen. Die britischen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass bislang rund 500 britische Staatsangehörige als Kämpfer nach Syrien gegangen sind.

Aus aus Deutschland und der Türkei reisten bereits etliche junge Männer nach Syrien und schlossen sich dort verschiedenen Bürgerkriegsparteien an. (kna/dtj)