Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan hat der Familie des im Laufe der letzten Woche am Rande von Krawallen in Istanbul ums Leben gekommenen 30-jährigen Gemeindearbeiters Uğur Kurt sein Beileid ausgesprochen.

Dazu hat Erdoğan Kemal Kurt, den Vater des Getöteten, angerufen und ihm auf diesem Wege kondoliert.

Die Polizei hatte bestätigt, dass Kurt als Unbeteiligter in einem Schusswechsel zwischen den Sicherheitskräften und linksextremen Demonstranten geraten war und vor einem Cemevi im Istanbuler Bezirk Okmeydanı in den Kopf geschossen wurde.

Die Regierung werde die Ermittlungen zu dem Vorfall aufmerksam verfolgen und jede Anstrengung unternehmen, um die Umstände aufzuklären.

Unterdessen scheinen die Ausschreitungen eine weitere Person das Leben gekostet zu haben. Ayhan Yılmaz, über den noch keine näheren Angaben vorliegen, starb nach einem Bericht der Hürriyet Daily News am 23. Mai, nachdem er in der Nacht zuvor von einer Granate getroffen worden war.

Parlamentssprecher Cemil Çiçek habe sich der Agentur Anadolu zufolge mit der Familie des Getöteten in Verbindung gesetzt und kondoliert.