Ein neues Projekt mit dem Titel „Das Weltgrößte Museum: Türkei“, das ein Buch, eine Fotoausstellung sowie einen Dokumentarfilm beinhaltet, wurde vergangenes Wochenende im Istanbuler Archäologie Museum vorgestellt. Das Projekt wurde von dem Kultur-und Tourismusministerium, der Stiftung für türkische Reisebüros (TÜSAB) und der Bilkent Kulturinitiative gestartet.

Bei der Eröffnungsfeier sprach der Staatssekretär des Kultur-und Tourismusministeriums Professor Ahmet Haluk Dursun von dem Ziel dieses Projekts, das türkische Kulturerbe aktiv zu demonstrieren: „Das Ministerium plant das Kulturerbe der Türkei in einer internationalen Arena vorzustellen. Ich glaube, dass diese Arbeit uns in dem Bereich der Geschichte der Zivilisation weiter bringen wird.“

Er fügte außerdem hinzu, dass in dem Buch hunderte von Fotos von Museen und antiken Sehenswürdigkeiten von überall aus der Türkei sowie ihre damit verbundenen Geschichten bei der Ausstellung präsentiert werden. Der Dokumentarfilm verfügt über 13 Episoden und erzählt von der wichtigen Bedeutung der Menschheit in Anatolien.

Istanbul in verschiedensten Epochen

Durch die optischen archäologischen Artefakte zeigt die Ausstellung das kulturelle und historische Erbe Anatoliens durch die Entwicklung von der paläolithisch Zeit bis hin zur hethitischen, seldschukischen, byzantinischen, osmanischen und republikanischen Ära. Antike Orte wie Karain Inns, Göbeklitepe, Çatalhöyük, Ephesus, Zeugma, Çavuştepe sowie weitere werden unter anderem Teil davon sein.

Als Teil der Fotoausstellung werden außerdem über 100 Objekte von den verschiedensten Regionen und Epochen ausgewählt werden. Diese werden in Istanbul, Ankara, Izmir, Adana, Bodrum und Antalya sowie an internationalen Orten wie London, Paris, Frankfurt und Moskau ausgestellt.

Die Ausstellung wird bis zum 31.Dezember im Istanbuler Darphane-i Amire ausgestellt. Als Teil des Projekts wird der Dokumentarfilm beim privaten Fernsehsender NTV jeden Sonntag um 22.00 Uhr ausgestrahlt werden, um von der Geschichte Anatoliens zu erzählen.