HANDOUT - Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro kommt am 12.12.2017 am Flughafen in Istanbul (Türkei) an. Maduro wird an dem Sondergipfel Islamischer Staaten teilnehmen. Foto: Marcelo_Garcia/Prensa Miraflores/dpa
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Eine Woche nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA kommt am Mittwoch die Organisation für Islamische Kooperation (OIC) zu einem Sondergipfel zusammen. Einberufen hat das Krisentreffen in Istanbul der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der zu den schärfsten Kritikern der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump gehört.

Nach türkischen Angaben nehmen unter anderem die Präsidenten des Irans, Indonesiens, Somalias und Afghanistans, die Emire Katars und Kuwaits sowie Jordaniens König Abdullah II. an dem Treffen teil. Sowohl Palästinenserpräsident Mahmud Abbas als auch Vertreter der rivalisierenden radikalislamischen Hamas werden erwartet.

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Wichtige OIC-Länder sind bei dem Gipfel dagegen gar nicht oder nicht prominent vertreten. Auf der Teilnehmerliste fehlten beispielsweise Repräsentanten Saudi-Arabiens, Ägyptens, Bahrains, Marokkos, Algeriens und des Iraks. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollten ihren Vize-Außenminister nach Istanbul schicken.

Die OIC ist ein Zusammenschluss von 57 Staaten und versteht sich als «die kollektive Stimme der muslimischen Welt». Erdogan hat derzeit turnusgemäß den OIC-Vorsitz inne. Vergangene Woche hatte er mit Blick auf das Treffen in Istanbul gesagt: «Auf diesem Gipfel werden wir die gesamte islamische Welt in Bewegung setzen.»

dpa

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