Bei Luftangriffen der internationalen Koalition auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind im Nordosten Syriens mindestens 13 Extremisten getötet worden. Das von den USA geführte Bündnis habe IS-Stellungen südlich der Stadt Al-Hasaka bombardiert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag.

Die USA und ihre Verbündeten hätten mehr als 20 Angriffe geflogen, unter anderem auf IS-Waffenlager, hieß es weiter. Zahlreiche Menschen seien vor den Luftschlägen in benachbarte Gebiete geflohen.

Nach dem Mord des IS an einem jordanischen Piloten hatte Jordanien bereits am Vortag mitgeteilt, es habe im Norden Syriens neue Einsätze gegen die Extremisten geflogen. Dabei seien Ziele in der Provinz Al-Raqqa angegriffen worden.

Der IS hatte den jordanischen Piloten Muas al-Kasasba bei lebendigem Leibe verbrannt und dazu ein Video veröffentlicht. Jordaniens König Abdullah II. kündigte nach der grausamen Tat einen „gnadenlosen Krieg“ gegen die Extremisten an.

Die Al-Azhar-Universität hatte sich am Mittwoch in einer Erklärung für die „Kreuzigung und Verstümmelung“ von IS-Kämpfern ausgesprochen. (dpa)