epa05382366 Arda Turan of Turkey reacts during the UEFA EURO 2016 group D preliminary round match between Czech Republic and Turkey at Stade Bollaert-Delelis in Lens Agglomeration, France, 21 June 2016. (RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.) EPA/ANDY RAIN EDITORIAL USE ONLY +++(c) dpa - Bildfunk+++

Erst die schwache Rückrunde mit dem FC Barcelona, dann eine enttäuschende Europameisterschaft mit der Türkei: Die Gerüchteküche um Arda Turan wird in diesen Tagen immer bunter.

Trotz mehrfacher Beteuerungen des Spielers selbst, beim spanischen Meister bleiben zu wollen, wurde besonders in England über das Interesse der dortigen Spitzenclubs berichtet.

Zuletzt wurden auch Borussia Dortmund und Juventus Turin als mögliche neue Station des türkischen Superstars gehandelt.

Nun aber sprach sein Berater Ahmet Bulut ein Machtwort. „An den Gerüchten ist nichts dran, mein Klient wird auch in der kommenden Saison in Barcelona spielen, er ist hier glücklich“, wurde Bulut im Guardian zitiert.

Ein halbes Jahr nicht gespielt

Turan hatte in der Rückrunde nur drei Spiele über die volle Distanz bestritten. Seine Ausbeute fiel mit zwei Toren und vier Vorlagen dürftig aus. Er war im Sommer von Atlético Madrid gekommen, durfte aber wegen einer Transfersperre Barças in der Hinrunde nicht auflaufen.

Der Vereinspräsident hatte deswegen kürzlich noch eine Lanze für ihn gebrochen. „Der Trainerstab zählt auf Arda Turan und Aleix Vidal und wir danken ihnen für die Geduld, die sie gezeigt haben, als sie nicht spielen durften.“

Der 29-jährige Kapitän der türkischen Nationalmannschaft wäre damit wie ein Neuzugang in diesem Sommer zu bewerten, da er zum ersten Mal die komplette Vorbereitung mitmacht. Nun liegt es an ihm, das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen. Denn vor ihm sind schon ganz andere Kaliber in Barcelona gescheitert.