Kann Russland für „Demokratie ohne Assad“ gewonnen werden?

Moskau – Der Erste Stellvertreter des türkischen Außenministers, Feridun Sinirlioğlu, hält sich nach Angaben der Webseite des türkischen Außenministeriums seit Mittwoch in Moskau zu Verhandlungen mit dem russischen Vize-Außenminister Michail Bogdanow zur gegenwärtigen Situation in Syrien auf.

Sinirlioğlu sei am Mittwoch auf Einladung der russischen Seite zu einem Arbeitsbesuch in Moskau eingetroffen.

Während der zweitägigen Verhandlungen sollen das Syrien-Problem sowie Fragen besprochen werden, die bereits bei den Konsultationen vom 22. November 2012 in Ankara angesprochen worden waren. Russland plädiert dafür, dass in der Lösung der Syrienkrise auch Assads Ansichten von der Weltgemeinschaft berücksichtigt werden müssten.

Nach Angaben des türkischen Fernsehsenders Kanal B will Sinirlioğlu seinem russischen Amtskollegen „ein Paket von konkreten Maßnahmen zum Übergang (Syriens) zur Demokratie ohne Assad, im Einklang mit den Forderungen des syrischen Volkes“ vorschlagen.

Laut dem Sprecher des in Moskau akkreditierten türkischen Fernsehsenders TRT, Barış Mutlu, sind nach Abschluss der Verhandlungen keine offiziellen Kommentare des türkischen Politikers für die Presse geplant. (RIA Novosti)