Kein Licht für türkischen Fussball

Der zurückgetretene Präsident der Türkischen Fußball-Föderation hat sich pessimistisch über den türkischen Fußball geäußert. Aydınlar, der letzte Woche zurücktrat, sprach in der Fernsehsendung 32. Gün im Kanal D über die Motive seines Rückritts sowie über den türkischen Fußball. Aydınlar sagte; “Ich sehe für den türkischen zur Zeit Fußball kein Licht am Ende des Tunnels. Es ist dunkel.” Aydınlar sieht für die Mannschaften Beşiktaş İstanbul und Trabzonspor, die in diesem Jahr bei europäischen Wettbewerben teilnehmen, eine große Gefahr für ihren Ausschluss aus internationalen Wettbewerben. Falls der Prozess, der gegen diese beiden Mannschaften wegen Verwicklung in Manipulationsskandale andauert, gegen sie ausgehen sollte, könnten sie seitens der UEFA für acht Jahre aus europäischen Wettbewerben ausgeschlossen werden, so Aydınlar. Eine ähnliche Gefahr sieht Aydınlar für Fenerbahçe İstanbul.
Nach Aydınlar betreiben Verantwortliche des Klubs Fenerbahçe eine falsche Politik, indem sie sich mit jedem anlegen. Die UEFA sei in Sachen sehr streng, unterstrich Ayınlar und sagte weiter: “Die UEFA-Verantwortlichen empfahlen uns immer, in Sachen Manipulationsskandal eine Null-Toleranz-Politik zu fahren. Sie sagten, ein Verdacht reiche schon aus. Für die UEFA ist Manipulation die schlimmste Sünde, gefolgt von Doping und Rassismusvegehen.” Mehmet Ali Aydınlar sagte auch, dass er gerne der Präsident von Fenerbahçe werden würde und fügte hinzu: “Aber nicht jetzt. Ich habe für Fenerbahçe den wertvollsten Pokal geholt. Aber ich möchte nicht als der Präsident von Fenerbahçe in die Geschichte eingehen, in dessen Amtszeit der Klub abgestiegen ist. Seit dem Juli 2011 wird der türkische Fußball von einem Manipulationsskandal erschüttert, in dem die Hälfte der Mannschaften der erste Liga betroffen sind.