Die letzte Karikatur des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo schlug erneut hohe Wellen. Während manche die Zeichnung, die den Werdegang des im Spätsommer ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan demonstrierte, für geschmacklos und daneben hielten, wollten andere darin eine Kritik an der westlichen Gesellschaft erkannt haben, die zwar Flüchtlinge begrüße, sie aber bei einem Vorfall wie in Köln gleich unter Generalverdacht stelle.

Königin Rania al-Abdullah von Jordanien antwortete dem Magazin auf ihre Weise. Sie veröffentlichte auf ihrem Twitteraccount eine Karikatur, die den erwachsenen Aylan nicht als Hinterngrapscher, sondern als einen „Arzt, Lehrer oder liebevollen Vater“ darstellte. Sie erhielt dafür viel Zuspruch.

Königin Rania, bedankte sich bei dem bekannten jordanischen Karikaturisten Osama Hajjaj für die Umsetzung ihrer Idee.