Tragödie in Istanbul: Ein junges Paar aus der Mongolei, das sein Valentinstagswochenende in Istanbul verbringen wollte, ist im Bosporus ertrunken.
Tragödie in Istanbul: Ein junges Paar aus der Mongolei, das sein Valentinstagswochenende in Istanbul verbringen wollte, ist im Bosporus ertrunken.

Augenzeugen zufolge soll der junge Mann aus der Mongolei in den Bosporus gefallen sein und seine Freundin sprang hinterher, um ihn zu retten. Die Leichen des Paares wurden von Sicherheitsbehörden am 11. Februar gefunden.

Sereter Bat-Erdene, der in der Schweiz studierte, und seine Freundin Sarengerel Dorilgjav waren am 7. Februar in Istanbul eingetroffen und hatten in einem Fünf-Sterne-Hotel in Beşiktaş eingecheckt. Amtliche Stellen haben auch bereits bestätigt, dass es sich bei Bat-Erdene um den Sohn des früheren Ringers und Parlamentsabgeordneten der Mongolei Badmaanyambuugiin Bat-Erdene handelte. Dorilgjav war die Tochter des mongolischen Justizministers Cambii Dorilgjav.

Berichten zufolge soll Bat-Erdene entlang der Außenmauer des Hotels gegangen sein, dabei seine Balance verloren haben und anschließend ins Wasser gefallen sein. Seine Freundin sprang hinterher. Auch Hotelangestellte, welche die Szene beobachteten, begaben sich zu der Unglücksstelle. Sie kamen jedoch zu spät: Das Paar war ertrunken. Rettungskräfte konnten nur noch die leblosen Körper der jungen Menschen finden.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet und der Vorfall wurde von der Überwachungskamera der Hotelanlage erfasst.