Beim World Media Group, der seinen Sitz in Offenbach (am Main) hat und die zurzeit auflagenstärkste türkischsprachige Zeitung in Deutschland, Zaman Almanya, herausgibt sowie den Fernsehsender Samanyolu Avrupa und das Online-Nachrtichtenortal test.dtj-online.de beherbergt, kamen die Verantwortlichen der Stadt Offenbach sowie Offenbacher mit Migrationshintergrund zusammen.
Beim World Media Group, der seinen Sitz in Offenbach (am Main) hat und die zurzeit auflagenstärkste türkischsprachige Zeitung in Deutschland, Zaman Almanya, herausgibt sowie den Fernsehsender Samanyolu Avrupa und das Online-Nachrtichtenortal test.dtj-online.de beherbergt, kamen die Verantwortlichen der Stadt Offenbach sowie Offenbacher mit Migrationshintergrund zusammen.

In der Zentrale der World Media Group AG, die ihren Sitz in Offenbach am Main hat und die zurzeit auflagenstärkste türkischsprachige Zeitung in Deutschland, Zaman Almanya, herausgibt sowie den Fernsehsender Samanyolu Avrupa und das Online-Nachrtichtenortal DTJ ONLINE beherbergt, kamen die Verantwortlichen der Stadt Offenbach sowie Offenbacher Bürger mit Migrationshintergrund zusammen. Bei dem Treffen am Freitag wurde das gemeinsame Iftar-Essen zu sich genommen. Davor stellten die Verantwortlichen der Stadt den Masterplan Offenbach vor und sammelten Ideen und Vorschläge von den Bürgern. Bei dem Masterplan Offenbach mit dem Motto „Lasst uns gemeinsam die Zukunft Offenbachs gestalten“ geht es darum, wie und in welche Richtung sich die Stadt Offenbach in den nächsten 15 Jahren entwickeln soll.

Der Bürgermeister von Offenbach, Horst Schneider, wies bei seiner Rede auf die bis dahin niedrige Teilnahme der Offenbacher mit Migrationshintergrund beim Masterplan Offenbach hin und dankte der World Media Group dafür, dass sie eine Brückenfunktion zwischen der Stadtverwaltung und den Offenbacher Bürgern mit Migrationshintergrund eingenommen habe. Schneider betonte auch, dass die Offenbacher Kindergärten, Schulen, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten und gute Straßen bräuchten, die Stadt wachsen müsse und sagte, dass es beim Masterplan Offenbach darum gehe, Vorschläge und Ideen der Bürger einzusammeln über das Wie des Wachsens. Muhammed M. Patat vom Architekturbüro Albert Speer & Partner stellte das Projekt Masterplan Offenbach vor.

Kinder wollen mehr Spielplätze, Väter mehr Parkplätze

Dann wurden die Vorschläge gesammelt. Eine saubere und attraktive Innenstadt, Parkplätze, verfügbares Wohnraum, attraktive Grünflächen sowie schnelle Genehmigungsverfahren gehörten zu den geäußerten Vorschlägen. Die anwesenden Kinder äußerten den Wunsch: Offenbach braucht mehr Spielplätze. Aber auch der Wunsch nach Orten des Austauschs und der Begegnung über die Kulturen hinweg wurde geäußert. Eine Idee waren hier die Quartiershäuser, die als Treffpunkt dienen und Angebote für Kinder und Jugendliche machen.

Ein Wunsch, der verständlich ist. Offenbach, das heute um die 120.000 Einwohner hat, ist eine der Kommunen mit dem höchsten Migranten-Anteil in Deutschland. 58 Prozent der Offenbacher haben einen nichtdeutschen Ursprung, 36 Prozent von ihnen besitzen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Über 10.000 Offenbacher haben einen türkischen Ursprung.

200 Offenbacher zeigten Interesse an Ihrer Stadt

Mustafa Altaş von der World Media Group sprach bei seiner Rede von der Notwendigkeit, dass auch die Migranten aktiv am gemeinschaftlichen Leben vor Ort partizipieren sollten. „Jeder sollte heute seine Meinung kundtun. Mitwirken und Partizipieren ist das Wichtige an diesem Abend“, so Altaş. Auch der Kolumnist der Zeitung Zaman Avrupa, Mahmut Çebi, fand die Idee zum Sammeln der Bürger-Ideen toll. In seiner jüngsten Kolumne ging er auf die Veranstaltung ein. Çebi meint: Die Bürger sollten das Angebot zur Mitwirkung aktiv wahrnehmen.

Bei dem Treffen waren um die 200 Offenbacher anwesend. Der Masterplan Offenbach ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes und wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau- und Reaktorsicherheit.