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Mariupol: Türkei, Griechenland und Frankreich planen gemeinsame Evakuierung

Frankreich plant mit der Türkei und Griechenland eine humanitäre Aktion, um kurzfristig Menschen aus der schwer umkämpften ostukrainischen Hafenstadt Mariupol zu evakuieren. Aktuell arbeite man an einer Absprache mit Russland. Es gebe bereits konkrete Gespräche mit dem Bürgermeister von Mariupol sow

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Von dtj-online27. März 2022
2 Min. Lesezeit
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Frankreich plant mit der Türkei und Griechenland eine humanitäre Aktion, um kurzfristig Menschen aus der schwer umkämpften ostukrainischen Hafenstadt Mariupol zu evakuieren. Aktuell arbeite man an einer Absprache mit Russland. Es gebe bereits konkrete Gespräche mit dem Bürgermeister von Mariupol sowie eine Abstimmung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Eine Absprache sei auch mit Russland erforderlich, dessen Truppen die Stadt seit Wochen belagern. Das kündigte Emmanuel Macron in Brüssel an. Selenskyj bezeichnete die Lage in Mariupol als "absolut tragisch". Russische Militärs erlaubten keine humanitäre Hilfe für die Bewohner. "Sie benutzen die Bewohner von Mariupol bestenfalls für ihre Propagandisten", sagte der Regierungschef in Kiew in einer Video-Ansprache. Macron im stetigen Austausch mit Erdoğan Wie es aus dem Élyséepalast hieß, stehe Frankreich in Kontakt mit den ukrainischen Behörden, den Griechen, den Türken und den zuständigen internationalen Organisationen, um die Bedürfnisse zu präzisieren, auf die reagiert werden muss. Die Grundlage dafür sei, dass Frankreich von Russland verlange, die Belagerung der Stadt aufzuheben. https://dtj-online.de/erdogan-tuerkei-ukraine-russland-vermittler-abzug/ Menschen, die gehen wollen, sollten gehen können und Menschen, die bleiben wollen, bleiben können. Angemessene, an den Grundbedürfnissen ausgerichtete humanitäre Hilfe müsse unter den Bedingungen des humanitären Völkerrechts jederzeit bereitgestellt werden können. Türkei will zwischen Konfliktparteien vermitteln Über die humanitäre Aktion in Mariupol hatte Macron sich bereits am Vortag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Brüssel beraten. Die Aktion solle in den nächsten Tagen losgehen, hieß es aus Paris. Ankara bemüht sich seit Beginn des Krieges um eine Vermittlung zwischen den Konfliktparteien (DTJ-Online berichtete). dpa/dtj

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