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Zwischen Midilli und der Türkei: Baby auf Felseninsel geboren

Ein Baby ist auf einer kleinen griechischen Felseninsel in der Meerenge zwischen der Türkei und der Insel Midilli (griechisch: Lesbos) geboren worden. Die geflüchtete Mutter und ihr Neugeborenes wurden kurz nach der Geburt gerettet. Beamte der griechischen Küstenwache brachten Mutter und Kind zusamm

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Von dtj-online23. Juni 2022
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Ein Baby ist auf einer kleinen griechischen Felseninsel in der Meerenge zwischen der Türkei und der Insel Midilli (griechisch: Lesbos) geboren worden. Die geflüchtete Mutter und ihr Neugeborenes wurden kurz nach der Geburt gerettet. Beamte der griechischen Küstenwache brachten Mutter und Kind zusammen mit 28 weiteren Migranten in Sicherheit, berichteten der griechische staatliche Rundfunk unter Berufung auf die Küstenwache. Die Migranten hätten "großes Glück gehabt", weil die Landung auf dieser Felseninsel sehr gefährlich sei, sagte ein Offizier der Küstenwache. Sie seien mit einem Schlauchboot aus der Türkei aufgebrochen. Wegen der Winde konnten sie aber Midilli nicht erreichen und landeten auf der Felseninsel Barbalias, die rund 1,5 Kilometer entfernt liegt. Man setze "nie eine hochschwangere Frau in ein Schlauchboot und schickt sie los", wurde der Offizier vom Nachrichtenportal "Protothema" zitiert. Migration über das Mittelmeer nimmt zu In den vergangenen Wochen ist nach Angaben der Regierung in Athen eine erhöhte Zahl von Migranten registriert worden, die versuchen, aus der Türkei zu den griechischen Inseln überzusetzen. Die griechische Küstenwache verhindert dies. Hilfsorganisationen werfen Athen vor, es handele sich dabei um illegale Zurückdrängung (sogenannte "Pushbacks"). Die griechische Regierung weist die Vorwürfe zurück und forderte die Türkei auf, die Migranten zu stoppen. Die EU greift der Türkei nämlich mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm unter die Arme, um diesen Zustrom von Menschen in die EU zu stoppen. Der EU-Beitrittskandidat Türkei gilt als sicheres Drittland. dpa/dtj

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