Die Verwaltung der Metropolregion Izmir hat eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Synagoge restauriert, die kurz vor dem Einsturz stand. Auf diese Weise gewann die Stadt nun einen Teil ihrer langen und reichen Geschichte kultureller Vielfalt zurück.

Im Rahmen eines Aufträge im Umfang von 29,5 Millionen TL (ca. 10 Mio Euro) umfassenden Programms will Izmir seine Synagogen und deren Umfeld wieder instand setzen. Ein wesentlicher Teil dieser Bemühungen war die im April 2013 begonnene Rekonstruktion der Beit-Hillel-Synagoge.

Nach Abschluss der Restaurationsarbeiten wird die Synagoge, die lange Zeit nur noch als Ruine bestanden hatte, der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht werden.  

Offizielle der Stadtverwaltung betonen, das Projekt sei eine Konsequenz aus dem Selbstverständnis Izmirs als Stadt toleranter Menschen. Die Synagoge liegt in der Siedlung Kemeraltı. Zwei Brände hatten die Struktur des Gotteshauses fast vollständig zerstört, nur die Vorderfront hat bis in die heutige Zeit überdauert.