Archivfoto: Schalkes Mittelfeldspieler Kerim Çalhanoğlu (l.) und Leverkusens Stürmer Karim Bellarabi kämpfen um den Ball. Foto: Federico Gambarini/dpa POOL/dpa

Der FC Schalke startet ins Trainingslager. Zwei Profis fehlen. Mit dabei ist auch ein bisheriger U23-Spieler.

Der FC Schalke 04 ist in das zehntägige Trainingslager nach Belek gestartet. Bis zum 11. Januar will Fußball-Lehrer Thomas Reis an der türkischen Riviera die Grundlagen für einen erfolgreichen Bundesliga-Abstiegskampf legen. Wie erwartet fehlten beim Abflug des Tabellenletzten am Montagmorgen die Langzeitverletzten Rodrigo Zalazar und Leo Greiml. Zu den mitreisenden 28 Spielern zählte der vom Ligakonkurrenten FSV Mainz ausgeliehene Mittelfeldspieler Niklas Tauer und der bisherige U23-Spieler Soichiro Kozuki, der kurz vor dem Jahreswechsel einen Profivertrag unterzeichnet hatte.

Trainer Reis hofft auf die baldige Rückkehr diverser zuletzt angeschlagener Profis. Der Niederländer Sepp van den Berg macht nach schwerer Bänderverletzung weiter Fortschritte und soll in Belek Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining zurückkehren. Sein Landsmann Thomas Ouwejan, der in den vergangenen Wochen wegen einer Innenbandverletzung im Knie pausieren musste, ist ebenfalls dabei. Darüber hinaus soll auch der Tscheche Alex Král nach überstandenen Rückenproblemen die Belastung steigern.

Belek gewinnt wieder an Bedeutung

Während des Trainingslagers bestreitet das Team zwei Testspiele gegen den FC Zürich (7. Januar) und den 1. FC Nürnberg (10. Januar). Die Generalprobe für das erste Bundesliga-Spiel im neuen Jahr am 21. Januar bei Eintracht Frankfurt steigt am 14. Januar gegen Werder Bremen. Keine Option für diese Partien sind Timothée Kolodziejczak und der nach beendeter Leihe vom finnischen Club HJK Helsinki zurückgekehrte Nassim Boujellab. Beide Profis nehmen bis auf Weiteres am Training der Regionalliga-Mannschaft teil. Eine Vertragsauflösung ist wahrscheinlich.

Derweil sind in diesen Tagen neben Schalke und Nürnberg auch weitere Teams aus Deutschland im türkischen Belek, das damit wie in der Vor-Corona-Zeit wieder an Bedeutung gewinnt. Während Drittligist 1860 München heute aufbrach, ist Zweitligist Hansa Rostock ab Donnerstag vor Ort. Aus der Bundesliga bereitet sich außer Schalke keine andere Mannschaft auf die Rückrunde vor.

dpa/dtj