Von der Hausfrau zur Unternehmerin

Mit Sarma aus Denizli nach Europa

Die Hausfrau Ay┼če Banaz wollte Sarma (gef├╝llte Weinbl├Ątter) verkaufen und damit die Haushaltskasse aufbessern, das war vor drei Jahren. Heute besch├Ąftigt sie eine Ingenieurin und mehrere Frauen als ihre Angestellten.

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In modernen Gesellschaften haben Hausfrauen nicht das beste Image. Ob arbeiten oder zuhause bleiben – egal, was Frauen machen, es ist fast immer falsch.

Die T├╝rkin Ay┼če Banaz aus der westt├╝rkischen Stadt Denizli hat einen Mittelweg beschritten. Sarma, das sind gef├╝llte Weinbl├Ątter, waren ihre Leidenschaft. Doch mittlerweile verdient sie mit ihnen Geld. Sie ist mit der Spezialit├Ąt, urspr├╝nglich ein Produkt der osmanischen K├╝che und heute neben der T├╝rkei auch auf dem Balkan als bekannt und gesch├Ątzt, selbstst├Ąndig gemacht.

Banaz’ Einstieg in das Unternehmertum begann vor drei Jahren. Sie habe etwas zur Haushaltskasse beitragen wollen, erkl├Ąrt die 48-j├Ąhrige und Mutter von vier Kindern heute. Sie begann in ihrem Umfeld Weinbl├Ątter zuzubereiten und zu verkaufen. Das Gesch├Ąft lief erstaunlich gut, Restaurants bekundeten ihr Interesse. Heute besch├Ąftigt sie eine Lebensmittel-Ingenieurin und 15 Mitarbeiterinnen und beliefert gro├če Gesch├Ąfte nicht nur in Denizli, sondern auch in anderen t├╝rkischen St├Ądten.

Ihr Traum? Eine Fabrik gr├╝nden und ihre Sarma sogar ins Ausland, vornehmlich nach Europa verkaufen. Zuzutrauen w├Ąre es ihr.