ARCHIV - ILLUSTRATION - Am Neubau der Moschee fahren am 05.02.2013 in Köln (Nordrhein-Westfalen) Autos vorbei.   Foto: Oliver Berg/dpa (zu dpa:«NRW-Innenminister beendet Kooperation mit Islam-Verband Ditib») +++(c) dpa - Bildfunk+++

Rund 1.000 islamische Gemeinden laden am 3. Oktober wieder bundesweit zum „Tag der offenen Moschee“ ein. Das Motto in diesem Jahr lautet „Gute Nachbarschaft – bessere Gesellschaft“. Es gewinne in den derzeit „gesellschaftspolitisch aufgeheizten Zeiten“ eine besondere Bedeutung, hieß es in einer am Donnerstag in Köln veröffentlichten Mitteilung des Koordinierungsrats der Muslime (KRM), dem Veranstalter der Initiative.

Gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft und Solidarität seien für das friedvolle Zusammenleben in Deutschland wichtiger denn je. Alle Bürgerinnen und Bürger seien zum Dialog in den Moscheen eingeladen, um Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.

„Die intensive Pflege der guten Nachbarschaft wird in der islamischen Tradition groß geschrieben. Muslime folgen dabei dem Ausspruch des Propheten: ‚Wer satt zu Bett geht während sein Nachbar hungert, ist nicht von uns'“, heißt es weiter. Der Tag der offenen Moschee sei inzwischen eine deutsche Tradition, sagte KRM-Sprecher Aiman Mazyek. Man rechne bundesweit mit rund 100.000 Besuchern.

Die Initiative findet bereits seit 1997 am Tag der deutschen Einheit statt. Neben Führungen durch die teilnehmenden Moscheen erwarten die Besucher unter anderem Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Folkloreaufführungen.

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KNA/cdt/joh