Die Clifton High School im englischen Bristol hat mit der Schülerin Abrar Shahin erstmalig ein Kopftuch tragendes Mädchen zur bestgekleideten Schülerin gewählt.
Der Zeitung North Jersey zufolge habe die Muslimin auch auf dem Gebiet der Mode neue Trends gesetzt und Vorurteile gegenüber islamischen Bekleidungsgewohnheiten widerlegt, während sie gleichzeitig ihre religiösen Traditionen weitergeführt habe.

Gleichzeitig habe die Clifton High School ein Beispiel dafür gegeben, wie die Akzeptanz islamischer Traditionen an britischen Schulen gestiegen sei und Menschen beginnen, Stereotype zu hinterfragen.

Die Kür erfolgte im Rahmen der Graduiertenfeier des Jahres 2015, an dem zahlreiche Einwanderer und Schüler der ersten Generation teilnahmen, deren Familien aus der ganzen Welt nach Großbritannien gekommen waren.

Die Palästinenserin, die am Graduationstag einen blauen Hijab trug, gab sich „komplett geschockt“ über ihre Wahl und sprach von einem „Traum, der in Erfüllung gegangen“ sei – zumal es zahlreiche andere gut gekleidete Mädchen an der Schule gäbe, die gewinnen hätten können.