Nach Torlinientechnologie – FIFA erlaubt auch Kopftücher

einem Austausch mit Gesundheitsexperten und Mitgliedern des International Football Association Board (IFAB) kam der internationale Fußballverband zu dem Ergebnis, dass das Tragen von Kopftüchern während des Fußballspielens kein Gesundheitsrisiko darstellt. „Es geht jetzt nur noch um das Design und die Farbe der Kopftücher“, erklärte -Generalsekretär Jerome Valcke in Zürich.

Das 2007 unter dem Hinweis der Gesundheitsgefährdung verhängte Kopftuchverbot der FIFA hatte in islamischen Ländern für heftige Proteste gesorgt. Nachdem die iranische Frauen-Nationalmannschaft zusätzlich aus dem Qualifikationsturnier für die Olympischen Sommerspiele von London ausgeschlossen wurde, hatten die Fußballverbände mehrerer islamischer Länder ihre Bemühungen um eine Erlaubnis des Kopftuchs intensiviert.

In dieser Woche hatte das IFAB den Weg für die freigemacht. Demnach wird es künftig möglich sein, zweifelsfrei festzustellen, ob der Ball die Torlinie überquert hat oder nicht. Die neue Technologie wird vermutlich bei der WM 2014 erstmals zum Einsatz kommen.