Der Berliner Wedding ist eine der Gegenden, vor der AfD-Wähler Angst haben. Von 60% „Ausländeranteil“, Armut, Kriminalität und Gewalt ist da in den Medien meist die Rede, wenn es um den Stadtteil im Herzen der Hauptstadt geht. Gleichzeitig wollen aber immer mehr Menschen zuziehen, die Mieten steigen und die Verdrängung alteingesessener Bewohner beginnt. Wie passt das zusammen? Doch alles nicht so schlimm auf dem Kiez?

DTJ hat sich mit Nedim Bayat unterhalten, der bei den Wahlen am 18. September für den Wahlkreis Gesundbrunnen (den östlichen Teil des Wedding) für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidiert. Der 1974 als Kind aus der Osttürkei nach Berlin gekommene Grünen-Politiker kennt den Bezirk seit Jahrzehnten und weiß, woran es den Menschen mangelt – und was von den Medien gern übertrieben wird.

Herr Bayat, „Der Wedding kommt“, sagt man seit mittlerweile zehn Jahren. Alle reden davon, dass aus dem Gastarbeiterviertel das nächste Kreuzberg oder Friedrichshain wird. Bisher ist das Viertel aber hauptsächlich durch Gewalt und Armut in den Medien vertreten. Was hat sich in den letzten Jahren nicht getan, obwohl es alle erwartet haben?

Was sich nicht getan hat, ist, dass den hier lebenden Menschen eine Perspektive geboten wird. Sie werden alleingelassen. Wenn ich mir alleine am Beispiel eines dieser gewalttätigen Vorfälle anhöre, was mein SPD-Gegenkandidat Ralf Wieland gesagt hat: „Naja, hier wohnen ja nur arbeitslose und Hartz-IV-Menschen.“ Wenn man so über seinen Wahlkreis redet, dann wird das auch so angenommen. Wenn man die Menschen so diskreditiert, was soll dann werden?

Hat der Wedding größere Probleme als der Rest von Berlin oder braucht er nur bessere PR?

Selbstverständlich ist hier eine Menge nicht am Laufen und ja, es gibt es ein bisschen mehr Gewalt, aber nicht mehr als in Nord-Neukölln oder wo auch immer. Nur, die Menschen haben hier keine Perspektive, sie sitzen hier rum, haben keine vernünftigen Beschäftigungsmöglichkeiten, keine Freizeitmöglichkeiten. Der Wedding, insbesondere der Gesundbrunnen, wurde im Stich gelassen. Es gibt tolle Ecken, aber die sind kaum bezahlbar. Ich weigere mich, zu sagen, der Wedding ist ein Gewaltbezirk. Man muss was dafür tun. Man kann die Menschen nicht einfach sich selbst überlassen, ohne Geld, ohne alles. Das funktioniert nicht.

Und was kann man als Lokalpolitiker machen, um diese Perspektiven zu schaffen?

Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen vernünftige Bildung bekommen. Das ist hier leider nicht der Fall. Denn wie kommt das, dass teilweise die Hälfte der Kinder und Jugendlich aus dem Wedding ohne Abschluss die Schule verlassen? Warum passiert das in Pankow nicht, warum passiert das in Steglitz nicht? Warum gerade im Gesundbrunnen? Da muss man ansetzen, indem man den Menschen eine Perspektive gibt, was sie mit der Schule, was sie mit der Bildung anfangen können und was sie nach der Schule für Möglichkeiten haben, beispielsweise für Ausbildungen. Wenn die Jugendlichen das sehen und etwas machen, dann ticken sie auch anders.

Sie betonen die Bedeutung der Bildung und arbeiten auch selbst als Lehrer hier in der Gegend, sind also an der Basis der Probleme. Ist es wirklich so, dass die Lage der Schulen hier so prekär ist?

Dem ist so. Es ist tatsächlich so, dass die Kinder und Jugendlichen hier im Wedding eine schlechtere Bildung bekommen. Sie haben nicht die gleichen Chancen und Möglichkeiten, wie andere Jugendliche aus anderen Bezirken.

Und was kann man dagegen tun?

Die Jugendlichen müssen insofern eine Chance bekommen, als dass sie auch die nötige Förderung erhalten. Wenn es Defizite gibt, müssen sie die aufholen können und Unterstützung bekommen. Wenn das Elternhaus das nicht schafft, dann darf es daran nicht scheitern. Aber leider ist unser Bildungssystem so gestrickt, dass, wenn das Elternhaus in Bezug auf die Bildung in Ordnung ist, auch die Kinder etwas werden. Im Wedding haben wir nun einmal viele einkommensschwache und bildungsferne Familien, auch wenn das eigentlich ein schreckliches Wort ist. Doch wenn die Eltern selber mit Bildung wenig zu tun hatten, fallen die Kinder oft genau in dieses Raster.

Das ist eine Spirale, die man aufhalten muss. Man muss sie insofern aufhalten, dass man spezielle Förderung gibt, Zusatzförderung. Wir haben das Geld ja! Die Steuern fließen im Moment. Warum steckt man das in den BER? Warum in die Staatsoper? Beide Projekte haben sich erheblich verteuert, aber keinen der Regierenden stört das. Mein Gegenkandidat sagte „Ja, wir haben ja kein Geld. Wir können nur das ausgeben, was wir haben.“ Wir haben es, ihr gebt es nur falsch aus! Und in die Kinder und die Jugend zu investieren, ist das, wovon wir gerade gesprochen haben. Dann habe ich am Ende weniger Gewalt- und Kriminalitätsnachrichten.

Da muss schlicht mehr an der Förderung gemacht werden: In der Schule, außerhalb der Schule. Aus meiner Sicht muss man sogar die Eltern mit an die Hand nehmen. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass manche Eltern gar nicht wissen, was ihre Kinder in der Schule leisten müssen. Sie werden nach der Schule kaum unterstützt, also müssen wir das machen, wenn die Eltern es nicht können.

Sie glauben, dass man dazu auch die Eltern selbst stärker einbinden muss?

Absolut. Ich glaube es nicht nur, ich bin fest davon überzeugt, dass das sein muss.

Wie kann das geschehen?

Durch Gespräche mit Eltern, man muss die Eltern mit ins Boot holen. Auch wenn andere sagen „Ja, das probieren wir ja, aber das wollen die nicht“… Das ist absoluter Quatsch! Denn man kann die Eltern ansprechen, dann muss man sich eben noch einmal hinsetzen und einen anderen Weg einschlagen. Die Eltern sollen auch mal zur Schule kommen und eine Stunde sehen, was da passiert, was ihre Kinder machen müssen, die Lehrer, die anderen Schüler und die Schule an sich kennenlernen und erfahren, was das Kind da überhaupt macht. Und vor allem muss man den Eltern vermitteln, was die Schule für die Zukunft ihres Kindes bringt. Was passiert, wenn mein Kind den Abschluss nicht macht? Was passiert, wenn es diesen Abschluss doch macht? Was ist möglich? Sie wissen es ja nicht, sie sagen „Schule ist Schule“, aber dem ist nicht so.

Wie soll man das aber machen, wenn kein Interesse da ist? Welche Anreize kann man schaffen, diese Eltern miteinzubeziehen, wenn sie es nicht wollen? Man kann sie ja schlecht zwingen, in die Schule zu gehen.

Natürlich haben manche Eltern kein Interesse, aber warum? Es darf nicht die Aussage kommen „Na die wollen ja nicht“, das kenne ich aus allen Lebenslagen zur Genüge. Das geht so nicht. Man muss sich dann eben noch mehr dahinterklemmen. Wenn es an Personal fehlt, dann müssen wir da aufstocken, dann müssen wir andere Betreuer und Berater hinzuziehen. Nicht alle, aber der allergrößte Teil der Eltern ist abholbar, ich muss sie nur auf eine bestimmte Art und Weise abholen. Vielleicht ist die Ansprache nicht richtig, vielleicht mangelt es an der Ausdauer. Wir haben vorhin von Vielfalt gesprochen: Vielfalt bedeutet auch, dass es andere Denkmuster gibt, das vielleicht auch die Eltern anders angesprochen werden müssen. Und diese Flexibilität vermisse ich.

Ich bin aber auch dafür, dass die Eltern in die Pflicht genommen werden. Sie können sich nicht nur verweigern. Denn die Zukunft ihrer Kinder, die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab.

Und was passiert mit denen, die sich verweigern?

Wenn die Eltern das nicht wollen, dann ist es das Umfeld, über das man einwirken muss. Es ist ja oft so: Wenn ich immer als schwarzes Schaf dastehe, dann überlege ich irgendwann, ob ich noch ein weißes Schaf werden kann. Dann muss man das Umfeld in Ordnung bringen oder die Kinder alleine abholen, ihnen noch mehr individuelle Förderung geben. Ich habe als Lehrer den Anspruch, jedes Kind mitzunehmen, jedes. Dass das nicht immer funktioniert, ist auch klar. Aber wenn ich den Anspruch nicht habe, dann wird’s auch nicht funktionieren.

Sie sprechen von sozialer Schieflage, von Perspektivlosigkeit. Auf der anderen Seite wird der Wedding als eines der letzten authentischen Gastarbeiterviertel Berlins wahrgenommen. An verschiedenen Orten sind schon die ersten zarten Blüten der Gentrifizierung zu entdecken, es erinnert an Kreuzberg oder Neukölln vor zehn, zwanzig Jahren. Man kann also später nicht sagen, man habe von nichts gewusst. Was kann man auf lokalpolitischer Ebene unternehmen, um den Charakter des Kiezes zu erhalten und die negativen Auswirkungen der Gentrifizierung einzudämmen, vor allem Mietpreissteigerung und dadurch bedingte Verdrängung?

Das ist ‘ne schwierige Geschichte. Neue Menschen befruchten eine Gesellschaft ja auch. Das, was wir im Allgemeinen für ganz Deutschland haben wollen – dass Menschen von außen kommen und wir uns durchmischen und gegenseitig bereichern– gilt selbstverständlich auch für Berlin und für den Wedding und Gesundbrunnen. Die Neuen sind willkommen!

Allerdings ist es sehr, sehr wichtig, dass die angestammte Bevölkerung, sie sagten es selber, den Charakter, den sie hier herausgeprägt hat, nicht verliert. Warum kommen die Menschen denn hierher? Weil der Ort so einen schönen Charakter hat! Weil es hier so super vielfältig ist. Der Prenzlauer Berg hat das schon verloren, Kreuzberg zum Teil auch, Neukölln auch schon fast. In Friedrichshain existiert es schon gar nicht mehr. Es bleibt tatsächlich nur der Wedding und da ist das in vielen Teilen auch schon verloren. Der Sprengelkiez zum Beispiel ist nicht mehr das, was er mal war. Bleibt nur noch der Gesundbrunnen.

Wir wollen verhindern, dass Menschen von Investoren herausgedrängt werden. Hier versuchen wir beispielsweise, Milieuschutzgebiete einzurichten, damit die Vermieter nicht sinnlos luxusmodernisieren und die Mieten um 70, 80 % erhöhen können, sodass die Menschen sich das nicht mehr leisten können. Dazu wollen wir das von SPD und CDU geschaffene Berliner Wohnraumgesetz abschaffen. Investoren dürfen Profite nicht auf Kosten und zu Lasten der Menschen, die hier ansässig sind, erwirtschaften.

Die Menschen, die hier leben, haben ohnehin wenig Geld und es gibt zu wenig Wohnraum für Menschen mit einkommensschwachem Hintergrund. Da müssen mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Wir haben den Platz und auch wenn es uns als Grünen natürlich wehtut, dass wir Grünflächen opfern müssen: Aber wir brauchen mehr Wohnraum. Der Senat baut zu wenig und zu langsam. 140 000 Wohnungen werden benötigt, nur 14 000 werden jährlich gebaut – und jährlich ziehen 60 000 neue Menschen nach Berlin.

Man kann auch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften verpflichten, zu kaufen. Warum muss ein Investor ein Objekt kaufen und damit Profit machen? Warum nicht die städtische Wohnungsbaugesellschaft?

Auch ein anderes Problem, das Deutschland in den letzten Monaten beschäftigt, kann man in Berlin klar beobachten: Die Konfliktlinien der türkischen Innenpolitik werden in die deutsch-türkische Community und damit auf deutsche Straßen getragen. Spüren Sie das hier im Wedding?

Dass aus der Türkei Spannungen hierher getragen werden, mag sein. Aber hier gibt es das in der Form nicht. Klar kommen oft Menschen zu mir und fragen, ob ich für oder gegen Erdoğan bin. Allerdings ist es nicht in der Form gemeint, in der die Presse das darstellt. Die Presse versucht immer, dort Lager und Druck aufzubauen. Diese Lager merke ich hier aber nicht. Ich habe hier keinen, der von irgendjemandem bedrängt wird, das würde ich mitbekommen. Die Menschen sind es im Moment einfach leid, dass ständig verbal gegen die Türkei geschossen wird.

Natürlich kommen Leute zu mir und versuchen über türkische Politik zu reden. Das blocke ich aber ab und sage, ich bin hier und versuche Euch hier, in Berlin, in Gesundbrunnen, in Eurem Kiez zu vertreten. Die türkische Politik ist in der Türkei, aber wir versuchen hier, Eure Wohnung zu erhalten, Eure Schulen vernünftig zu machen, Eure Kinder auszubilden. Und dann verstehen das die Menschen. Für sie ist es wichtig, dass sie zuerst einmal hier leben. Natürlich sind sie mit ihrem Herzen auch in der Türkei, aber sie dürfen nicht vergessen, dass wir hier leben und ich versuche, ihr Leben hier richtig zu gestalten. Und das akzeptieren sie auch.

Sie sagten dennoch, sie werden auf die Politik in der Türkei angesprochen. Es ist ja die Rede davon, dass viele Menschen der dritten und vierten Generation von Deutschtürken sich eher mit türkischer als mit deutscher Politik identifizieren. Sehen Sie das auch so und falls ja, sehen Sie das als Problem?

Ich finde, es ist ein Armutszeugnis für die deutsche Politik, dass die Menschen, die hier leben, sich nicht mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und nicht mit den Menschen, die ihre Vertreter in den Parlamenten sein sollen. Und das ist das, was ich am Anfang gesagt habe: Wenn ich den Menschen die Perspektive entziehe, dann beschäftigen sie sich mit etwas anderem. Genau das ist der Hintergrund. Klar, dass sie sich auch mit der Politik in der Türkei beschäftigen, ist doch gut und sollte nicht verteufelt werden. Die deutsche Politik hat es nicht geschafft, diese Menschen abzuholen und mitzunehmen. Das ist das Dilemma. Den Jugendlichen mache ich dabei gar keinen Vorwurf.

Und wie kann man dieses Dilemma lösen?

Ganz einfach: die Menschen einbinden. Ihr Umfeld so gestalten, dass sie sich hier wohlfühlen, dass sie sich mit diesem Land identifizieren und gern hier leben – auch wenn sie sagen „Ich bin Türke“. Das ist in Ordnung und das kann auch keiner verbieten, dazu stehe ich. Ich mag es nicht, wenn gesagt wird „Ihr seid in Deutschland geboren, ihr seid nur Deutsche“. Das funktioniert nicht. Man muss die Leute einbinden, ihnen eine Perspektive geben und ihnen sagen „Ihr seid wer! Ihr könnt hier was erreichen!“

Wir reden ja immer nur von Menschen, die hier einige Schwierigkeiten haben, nicht akzeptiert, nicht respektiert werden. Ich erlebe es ja am eigenen Leibe: Wir reden von Assimilation, was aus meiner Sicht sowieso der falsche Begriff ist. Ich gehöre zu Deutschland, ich bin aber auch Türke. Punkt. Und das muss man einfach so verstehen. Und was ich am eigenen Leibe erlebe, ist überall, dass ich ein anderer bin. Ich kann besser Deutsch, als viele andere im Büro, ich kenne mich besser mit irgendwelchen Strukturen hier aus, aber trotzdem bin ich ein anderer. Und wenn mir das jemand zig tausend Mal erzählt, egal wo, dann nehme ich das an. Wenn man jemanden nur oft genug sagt, er sei anders, dann fühlt er sich auch irgendwann anders.

Als Grüner sind sie ja in der Partei, die als erste den großen gesellschaftlichen Bereich und den Begriff „Multikulti“ aufgegriffen und Menschen mit migrantischem Hintergrund direkt angesprochen hat. Allerdings ist davon in den letzten zehn Jahren von den Grünen kaum etwas Neues gekommen. Mittlerweile ist dieses Politikfeld eher in den Händen von SPD und CDU, sie haben die meisten und größten parteiinternen Verbände, die sich um diese Themen kümmern. Wie ist es Ihrer Meinung nach dazu gekommen, dass gerade die Grünen es nicht geschafft haben, aus dem Schlagwort „Multikulti“ ein kongruentes Konzept zu entwickeln?

Das sehe ich nicht ganz so, denn es ist doch schön, dass andere Parteien unsere Ideen aufgegriffen haben und sie weiterverfolgen. Es ist doch schön, dass die SPD und die CDU plötzlich entdecken, dass sie auch etwas für Migranten tun müssen…

… aber dabei haben sich die Grünen das doch von der SPD und der CDU aus der Hand nehmen lassen.

Aus der Hand nicht, wir machen das ja immer noch.

Aber es ist eben kein grünes Steckenpferd mehr. Es wirkt nicht mehr so, als wären die Grünen da eine innovative Kraft, die in dem Bereich mehr Glaubwürdigkeit hätte, als beispielsweise die CDU.

Es ist schade in der Politik, dass bestimmte Sachen, für die wir stehen, in der Bevölkerung nicht gesehen werden. Es ist dasselbe Dilemma wie in anderen Politikbereichen auch. Mit der Atomkraft war es genauso. Wir machen das noch, leider wird es aber bei anderen Parteien mehr wahrgenommen.

Und wie kann man dafür sorgen, dass jemand, dem diese Themen wichtig sind, wieder zuerst an die Grünen denkt und nicht an die Initiative „Muslime in der Union“?

Das ist die Bundespolitik, dazu kann ich Ihnen nichts sagen.

Ja, das ist Bundespolitik, aber eben ein Bereich, der Sie, wenn Sie hier im Kiez Wahlkampf treiben, ganz direkt betrifft.

Gut, wenn wir nur die Lokalpolitik betrachten: Ich bin als Person hier vor Ort und stehe hier für die Menschen ein, ich kenne ihre Sorgen und Nöte. Und ich stehe dafür, mich darum zu kümmern. Das hat aber nichts damit zu tun, dass hier irgendjemand aus der Bundespolitik irgendwas machen muss und die Medien das erfahren müssen.

Also meine Arbeit müssen die Medien hier nicht erfahren, ich bin froh, wenn die Menschen zufrieden sind und egal, ob Migrant oder nicht, friedlich miteinander leben können. Und was da die Bundespartei oder die Bundespolitik macht, das ist hier in der Lokalpolitik nicht so wichtig.