Viele Männer sind als Nikoläuse verkleidet im Gottesdienst.
In den Läden lächeln uns bereits Nikoläuse in allen Größen und Farben an. Auch in Einkaufszentren sind sie bisher schon unterwegs gewesen, um vor allem Kinder für die kommende Weihnachtszeit in Stimmung zu bringen.

In den Läden lächeln uns bereits Nikoläuse in allen Größen und Farben an. Auch in Einkaufszentren sind sie bisher schon unterwegs gewesen, um vor allem Kinder für die kommende Weihnachtszeit in Stimmung zu bringen. Freitagnacht haben nicht nur Kinder ihre Stiefel geputzt und vor die Tür gestellt oder ihre Söckchen an den Kamin gehangen, auch Erwachsene behalten diese Tradition immer noch sehr gerne bei. Am nächsten Morgen hat die meisten dann sehr viel Schokolade erwartet, einige erhalten kleine oder sogar große Geschenke und andere wiederum einfach nur Geld, was wieder zu, Ursprung dieser Tradition führt…

Der Legende nach soll ein älterer Mann in Anatolien am Fenster einer sehr armen Familie vorbeigelaufen sein, deren Schuhe am Fensterbrett standen. Als er durch das Fenster hineinschaute, sah er, dass die Familie nichts zu essen hatte und warf daraufhin einige Goldmünzen in deren Schuhe. So soll dieser Brauch entstanden sein.

Eine andere Version erzählt, dass vor 1000 Jahren ein Mann namens Nikolaus das erste Mal am 6.Dezember durch das Land gezogen war, um brave Kinder zu beschenken, die ihre Schuhe vor die Tür stellten. Historisch gesehen soll es sich dabei einerseits um den Bischof Nikolaus von Myra (280-350) handeln sowie um Abt Nikolaus des Schweizer Klosters Sion (564 gestorben). Einer von diesen soll armen Mädchen Geld für die Aussteuer zugesteckt haben, woraus sich schließlich der Brauch entwickelte.

In Amerika heisst Nicolaus Santa Claus

In Amerika spricht man von Santa Claus, der im 17. Jahrhundert durch Niederländer dorthin gebracht worden sein soll. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um den Nikolaus, sondern um den Weihnachtsmann. Der Begleiter des Nikolaus und des Weihnachtsmann ist Knecht Ruprecht, der dafür zuständig ist, böse Kinder zu bestrafen.

Da eine erfolgreiche Coca-Cola-Werbekampagne das Aussehen des Weihnachtsmann präsentierte, wurde der Firma fälschlicherweise das Aussehen des Weihnachtsmanns ihnen zugeschrieben, obwohl das gleiche Erscheinungsbild bereits zuvor sehr verbreitet war.