Zusammenarbeit mit der Ditib

Özoguz weist Kritik an Zusammenarbeit mit Islamverbänden zurück

Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) hat Vorwürfen widersprochen, wonach sie bei der Zusammenarbeit mit Islamverbänden zu kritikfrei gewesen sei. Diese Kritik des CDU-Präsidiumsmitglieds gehe zu weit, sagte Özoguz am Montag in . Spahn hatte der „Welt am Sonntag“ gesagt, Özoguz habe nach dem Motto gehandelt: „Wo Muslim draufsteht, ist drin, und das fördern wir dann.“ Zu oft habe sie Geld ausgegeben für „Strukturen und Verbände, die auf Abschottung statt Integration setzen“. Damit solle die künftige Bundesregierung „Schluss machen und gezielt liberale Muslime unterstützen“, so Spahn.

Özoguz erklärte, sie fördere mit ihrem Arbeitsstab eine Vielzahl von Organisationen. Darunter seien auch „einige muslimische Verbände, die Mitglieder der vom Bundesinnenminister geführten Deutschen Islamkonferenz sind und sich in der Flüchtlingshilfe engagieren“. Diese Projekte seien in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium und Bundesfamilienministerium auf den Weg gebracht worden.

Spahn will nicht länger mit Ditib kooperieren

Allgemein forderte Spahn darüber hinaus, nicht länger mit der Ditib zu kooperieren. „Wir haben mit dem türkischen Moscheeverband Ditib in der Vergangenheit zusammengearbeitet, nach der Logik: besser Halb-Radikale als die ganz Radikalen predigen lassen. Das war ein .“ Die Ditib könne kein Partner mehr sein, „schon gar nicht für den Schulunterricht“.

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dpa/dtj