epa05503354 Taha Akgul of Turkey celebrates after defeating Komeil Nemat Ghasemi of Iran in the men's Freestyle 125kg gold medal bout of the Rio 2016 Olympic Games Wrestling events at the Carioca Arena 2 in the Olympic Park in Rio de Janeiro, Brazil, 20 August 2016. EPA/SERGEI ILNITSKY +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die türkischen Sportler haben bei den Olympischen Spielen in Brasilien ihr „Last Minute“-Klischee bestätigt.

Während bis zum 15. August erst zwei Silbermedaillen auf der Habenseite standen, drehte die Türkei in der letzten Olympia-Woche so richtig auf und gewann zum Abschluss noch einmal Gold, einmal Silber und viermal Bronze.

Für die größte Freude sorgte der Ringer Taha Akgül (Foto), der im Freistil in der 125-kg-Klasse den ersten Platz belegte. Er bezwang im Finale am Samstag den Iraner Komeil Nemat Ghasemi mit 3:1 Bei der Abschlussfeier war es entsprechend Akgül, der die türkische Flagge tragen durfte.

Überhaupt war Ringen die Sportart, bei der die Türkei in Rio am erfolgreichsten war. Insgesamt gewannen die türkischen Ringer fünf Medaillen. Ähnlich gut waren die Türken zuletzt 1960.

Im Medaillenspiegel belegte die türkische Olympia-Mannschaft den 41. Rang. 2012 war es noch Platz 32. Damals in London gewann das Team zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.