Türkische Soldaten bereiten am 22.01.2018 in der Nähe des Dorfs Sugedigi (Türkei) an der Grenze zu Syrien neben leeren Granathülsen ihre Panzer vor. Bei der Militäroffensive in Nordwestsyrien sind türkische Truppen nach Angaben der Staatsagentur Anadolu weiter gegen kurdische Milizen vorgerückt. Die Armee werde von Kämpfern der Freien Syrischen Armee unterstützt. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Zwei Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) sind einem Bericht zufolge im türkischen Grenzgebiet durch einen Raketenbeschuss getötet worden. Eine Rakete habe ein Lager der FSA in der türkischen Provinz Hatay getroffen, meldete die türkische Nachrichtenagentur DHA am Montag. Zwölf weitere Menschen seien verletzt worden. Eine weiteres Geschoss sei in der Nachbarprovinz Kilis in der Nähe der Gesundheitsdirektion eingeschlagen, hier gab es zunächst keine Angaben über Opfer.

Die FSA unterstützt die Türkei in dem Konflikt gegen die YPG. Seit Beginn der türkischen «Operation Olivenzweig» am Samstag gegen Milizen in Nordwestsyrien schlagen immer wieder Raketen im türkischen Grenzgebiet ein. Am Sonntag waren im türkischen Bezirk Reyhanli ein Syrer getötet und mindestens 32 weitere Menschen verletzt worden. Die türkische Armee rückt auf die kurdische Enklave Afrin vor. 

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dpa/dtj

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