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Der palästinensische Religionsminister Yousef Idais hat die internationale Gemeinschaft zum Schutz heiliger Stätten in Palästina aufgerufen. Für den Monat September verzeichnete der Minister laut einer Stellungnahme von Montag mehr als 110 israelische Übergriffe auf islamische und christliche heilige Stätten, wie die staatliche jordanische Nachrichtenagentur „Petra“ berichtete.

Konkret beklagte Idais demnach Razzien, Verhaftungen von Gläubigen, Ausgrabungen sowie den „andauernden Versuch der Judaisierung“ der Ibrahim-Moschee, die sogenannten Patriarchengräber, in Hebron.

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Die nahe der Hebroner Altstadt gelegene Höhle Machpela gilt in der Überlieferung als Grablege der drei biblischen Erzväter Abraham, Isaak und Jakob sowie ihrer Frauen Sara, Rebekka und Lea. Sie zählt zu den heiligsten Stätten des Judentums, wird aber auch von Muslimen und Christen verehrt. Die auf einer israelisch kontrollierten Enklave liegende biblische Grabstätte, die in eine Synagoge und eine Moschee aufgeteilt ist, sorgte in der Vergangenheit wiederholt für Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern.

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KNA/dtj
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