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Schüsse vor israelischem Konsulat in Istanbul: Spur führt zum IS

Schüsse vor israelischem Konsulat in Istanbul: Spur führt zum IS

Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul fielen letzte Woche Schüsse. War der Angriff vom IS geplant? Nach einem Schusswechsel mit Einsatzkräften vor dem israelischen Konsulat in der türkischen Metro

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3. Mai 2026
2 Min. Lesezeit
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Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul fielen letzte Woche Schüsse. War der Angriff vom IS geplant? Nach einem Schusswechsel mit Einsatzkräften vor dem israelischen Konsulat in der türkischen Metropole Istanbul sind mehrere Verdächtige inhaftiert worden. Drei Verdächtige seien im Rahmen der Ermittlungen nun in Untersuchungshaft gekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Zudem waren am Samstag weitere neun Verdächtige inhaftiert worden. Damit befinden sich insgesamt 12 Verdächtige im Zusammenhang mit dem Angriff in Untersuchungshaft. Bei dem Angriff vor dem israelischen Konsulat am vergangenen Dienstag waren nach offiziellen Angaben ein Angreifer getötet und zwei weitere verletzt worden. Auch zwei Polizisten wurden demnach leicht verletzt. Auf Bildern waren Einsatzkräfte vor dem Konsulatsgebäude im Stadtteil Levent zu sehen. Terrormiliz IS im Verdacht Nach Angaben von Anadolu sei festgestellt worden, dass es sich um einen von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geplanten Angriff handelte, die Verdächtigen seien Teil des IS. Die Angreifer hätten demnach mit Waffen auf die Beamten vor dem Konsulat geschossen, woraufhin die Polizei das Feuer erwiderte. Der IS bekannte sich zunächst nicht zu dem Angriff. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bezeichnete den Vorfall als „abscheulichen Terrorakt“. Innenminister Mustafa Çiftçi schrieb vergangene Woche auf X, die Angreifer seien identifiziert worden. Sie seien aus der benachbarten Provinz Kocaeli mit einem Mietwagen nach Istanbul gekommen. Israel erklärte, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Konsulat keine Diplomaten aufhielten. dpa/dtj

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