ARCHIV - 13.01.2019, Nordrhein-Westfalen, Gummersbach: Der frühere Fußall-Nationalspieler Lukas Podolski lächelt bei einer Pressekonferenz. (Zu dpa: «Offiziell: Podolski wechselt zu Antalyaspor») Foto: Bernd Thissen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Lukas Podolski wechselt zum türkischen Erstligisten Antalyaspor. Am Donnerstag twitterte der Club ein kurzes Willkommensvideo mit den Worten „Willkommen Podolski“. Nach Berichten der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu sollte Podolski einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison unterschreiben. Bilder der Zeitung „Hürriyet“ hatten den 34-Jährigen, der 2014 mit der DFB-Auswahl in Brasilien Weltmeister geworden war, schon am Sonntag bei der Ankunft am Flughafen des Badeorts Antalya inmitten begeisterter Fans gezeigt.

Podolski spielte bereits von 2015 bis 2017 bei Galatasaray Istanbul in der türkischen Liga. In 75 Pflichtspielen gelangen ihm dabei 34 Tore für die „Löwen“. In Deutschland hatten sich die Fans des 1. FC Köln bis zuletzt Hoffnungen auf eine Rückkehr des Publikumslieblings gemacht. Dem „Express“ zufolge habe Podolski dem Bundesligisten angeboten, in den nächsten eineinhalb Jahren als Standby-Profi zur Verfügung zu stehen. Die Kölner hätten sich wegen der bereits großen Zahl von Angreifern im Kader (Modeste, Córdoba und Terodde) jedoch dagegen entschieden.

Ab 2020/21 Podolski-Döner im Stadion?

Allerdings kehrt der frühere Weltmeister nach Angaben des Bundesligisten in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensclub zurück. Vereinbart sei „sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere“, hieß es. Der „Bild“ zufolge wird es bereits zur kommenden Saison in der Heimspielstätte des FC nicht nur „Poldi“s Eis, sondern auch seinen Döner geben.

Am Samstag hatte der japanische Erstligist Vissel Kobe mitgeteilt, den Ende Januar auslaufenden Vertrag mit Podolski nicht zu verlängern. Für den Pokalsieger hatte der Torjäger in den vergangenen drei Jahren gespielt.

An der türkischen Mittelmeerküste wird der Linksfuß die Nummer 11 tragen. Mit seinen Toren soll er dabei helfen, den abstiegsbedrohten Verein wieder in sichere Gefilde zu führen. Aktuell belegt Antalyaspor, mit 15 erzielten Toren gemeinsam mit Ankaragücü das offensivschwächste Team der Liga, den 16. Rang in der Tabelle. Der Start in die Rückrunde ging am vergangenen Wochenende mit einer 0:3-Heimpleite gegen Göztepe gründlich schief. Zu einem möglichen Wiedersehen mit seinem Istanbuler Ex-Klub kommt es übrigens erst zum Saisonfinale am 17. Mai.

dpa/dtj