Es wird sein erstes Derby in der Türkei, doch nach eigenen Angaben kennt sich Lukas Podolski damit bestens aus.

„Meine Teamkollegen und Leute im Klub haben mir von der großen Bedeutung dieses Spiels erzählt. Aber ich wusste schon davon, bevor ich zu Galatasaray kam, weil ich viele türkische Freunde in Köln habe. Auch mit Jogi Löw habe ich gesprochen – und er hat mir sehr detailliert darüber berichtet. Ich bin sehr gespannt darauf“, so der Neuzugang auf einer Veranstaltung der European Sports Media, der derzeit gut in Form ist.

Zu spüren bekommen soll das auch Fenerbahçe heute ab 17 Uhr. Vier Mal hat er in der Liga in acht Spielen bereits getroffen, und auch in der Champions League erzielte er am Mittwoch sein erstes Tor. Es war auch ein ganz wichtiges: der Siegtreffer im „kleinen Finale“ gegen Benfica Lissabon.

Treffen – mit den Toren klappt es in Istanbul bislang ganz gut, aber in Bezug auf seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Mario Gomez, der bei Beşiktaş schon sechs Tore aufweist, eher nicht. „Ich habe mit Mario Gomez telefoniert. Aber es ist schwierig, ihn zu treffen, da er in der asiatischen Hälfte von Istanbul wohnt – ich in der europäischen.“ Über das Verkehrschaos in der Weltmetropole sagt „Poldi“: „Glauben Sie mir: Es ist leichter für mich nach Köln zu fliegen, als zu Gomez zu fahren, um ihn zu sehen.“