Dieses vom Presidential Press Service zur Verfügung gestellte Bild zeigt am 07.01.2018 in der bulgarisch-orthodoxen Kirche «Sveti Stefan» (Sankt Stefan) in Istanbul (Türkei) den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (M), den bulgarischen Premierminister Bojko Borissow (Mitte, r, nach oben zeigend) und den türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim (2.v.l), die einem orthodoxen Priester zuhören. Nach rund siebenjährigen Restaurierungsarbeiten ist die Kirche am 07.01.2018 wiedereröffnet worden. Die 1898 erbaute Kirche am Ufer des Goldenen Horns in Istanbul wird auch «Eisenkirche» genannt, weil das Baumaterial hauptsächlich aus Gusseisen besteht. Foto: Yasin Bulbul/Pool Presidential Press Service/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Nach rund siebenjährigen Restaurierungsarbeiten ist die bulgarisch-orthodoxe Kirche «Sveti Stefan» (Sankt Stefan) in der türkischen Metropole Istanbul wiedereröffnet worden. Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow dankte dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag bei der Eröffnungsfeier für die Unterstützung des Projekts.

Erdogan sagte, das Gotteshaus sei nicht nur ein Gebetshaus für die bulgarisch-orthodoxen Gläubigen, sondern zugleich ein Schmuckstück für Istanbul. Er kündigte an, weitere Gebetshäuser anderer Religionen «in allen Ecken unseres Landes» wieder zugänglich zu machen.

Die 1898 erbaute Kirche am Ufer des Goldenen Horns in Istanbul wird auch «Eisenkirche» genannt, weil das Baumaterial hauptsächlich aus Gusseisen besteht. Für die 2011 begonnenen Restaurationsarbeiten wurden laut Erdogan umgerechnet rund 3,3 Millionen Euro aufgewendet.

dpa/dtj