19.03.2018, Baden-Württemberg, Ulm: Rußpuren sind auf dem Gehweg vor einem vergitterten Fenster eines als Moschee genutzten Hauses zu sehen. Nach Angaben der Polizei werden Hinweise auf einen Anschlag geprüft. Foto: Ralf Zwiebler/dpa

Die Anschläge auf Moscheen nehmen nicht ab. Nach mehreren Anschlägen auf Moscheen wurden am Sonntagabend die Räumlichkeiten der Ulmer IGMG-Moschee angegriffen. Auf den Fotos sind Molotofcoctails zu sehen. Der Gehweg ist mit Rußspuren versetzt. Die Polizei untersucht den Fall nun.

In den vergangenen Tagen waren in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg Brandanschläge auf Moscheen und deutsch-türkische Vereine verübt worden. Es wird ein Zusammenhang mit der aktuellen türkischen Militäroffensive im syrischen Kurden-Gebiet um Afrin vermutet.

DTJ-R zeigt Solidarität mit Moscheevereinen

In einer Pressekonferenz hatten Vertreter der Islamverbände Politiker aufgefordert, sich mehr mit den Moscheen zu solidarisieren und die Anschläge zu verurteilen.

Der Verein Deutsch-Türkischer Journalismus und Recherche e.V. zu dem auch das DTJ-Online gehört, hat ein Solidaritätsschreiben an die Vereine geschickt, die Opfer von Anschlägen wurden. Dieses Schreiben lesen Sie hier. 

 

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