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Deutsche Behörden wollen Oppositionelle besser vor Verfolgung schützen

Die Bundesregierung will türkische Oppositionelle besser vor der Verfolgung durch Ankara schützen. Nachdem es der türkischen Regierung mehrmals gelungen war, politische Gegner auf die Fahndungsliste von Interpol setzen zu lassen, will Deutschland dem nun entgegenwirken. Nach Informationen von WDR, N

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Von dtj-online18. November 2017
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Die Bundesregierung will türkische Oppositionelle besser vor der Verfolgung durch Ankara schützen. Nachdem es der türkischen Regierung mehrmals gelungen war, politische Gegner auf die Fahndungsliste von Interpol setzen zu lassen, will Deutschland dem nun entgegenwirken. Nach Informationen von WDR, NDR und «Süddeutscher Zeitung» will das Bundeskriminalamt künftig Interpol darüber informieren, wenn Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer Fahndung eines anderen Mitgliedsstaates bestehen. Akhanli wurde durch Interpol-Missbrauch festgenommen Anlass ist die Festnahme des deutsch-türkischen Schriftstellers Dogan Akhanli in Spanien im August dieses Jahres auf Betreiben Ankaras und unter dubiosen Vorwürfen. Ihre Zweifel teilten die deutschen Behörden jedoch weder mit Interpol noch mit dem Betroffenen. Deutsche Behörden wollen Interpol über Flüchtlingsstatus gesuchter Personen informieren Die deutschen Behörden wollen Interpol nach diesem Bericht von WDR, NDR und «SZ» künftig über den Flüchtlingsstatus gesuchter Personen informieren. Dies könnte zahlreiche vor allem türkische Exilanten in Deutschland betreffen, die Ankara oft über Interpol ausschreiben lässt. Erst vor wenigen Tagen habe etwa der kurdische Schriftsteller Selim Çürükkaya, der seit 20 Jahren in Hamburg lebt, erfahren, dass er auf der Interpol-Liste steht. [paypal_donation_button] dpa/dtj

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