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Jerusalem-Krise: Erdogan will mit Papst und Putin reden

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will sich in der Krise um die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die USA auch mit Papst Franziskus beraten. «Das ist nicht mehr nur die Aufgabe der Muslime, sondern regelrecht der Menschheit», sagte Erdogan am Donnerstag in Ankar

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Von dtj-online7. Dezember 2017
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Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will sich in der Krise um die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die USA auch mit Papst Franziskus beraten. «Das ist nicht mehr nur die Aufgabe der Muslime, sondern regelrecht der Menschheit», sagte Erdogan am Donnerstag in Ankara vor seinem Abflug nach Athen.Außer mit dem Papst plane er Telefonate mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie mit Regierungen in Deutschland, England, Frankreich und Spanien. Für kommenden Mittwoch hat Erdogan einen Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Istanbul einberufen. Die Türkei hat derzeit den Vorsitz der Organisation. Die OIC ist ein Zusammenschluss von 57 Staaten und versteht sich als «die kollektive Stimme der muslimischen Welt». Erdogan warf US-Präsident Donald Trump am Donnerstag vor, mit einer Entscheidung «vor allem diese Region in einen Feuerkreis zu werfen». Vor jubelnden Anhängern am Flughafen sagte der Präsident: «Hey Trump, was hast du vor? Was ist das für eine Herangehensweise? Politische Anführer sind nicht dazu da, um aufzuwühlen, sondern um zu versöhnen.» Erdogan fügte hinzu: «Wenn Herr Trump hier sagt, "Ich bin mächtig, also bin ich im Recht", dann irrt er sich.» [paypal_donation_button] dpa/dtj

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