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Türkischer Minister: Gabriel kopiert von «Rassisten»

Der türkische EU-Minister Ömer Celik hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel via Twitter scharf angegriffen. Er warf Gabriel und dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz in einer Reihe von Twitter-Nachrichten am Mittwoch unter anderem vor, von «Rassisten» zu kopieren. «Gabriel gibt keine aut

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Von dtj-online24. August 2017
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Der türkische EU-Minister Ömer Celik hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel via Twitter scharf angegriffen. Er warf Gabriel und dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz in einer Reihe von Twitter-Nachrichten am Mittwoch unter anderem vor, von «Rassisten» zu kopieren. «Gabriel gibt keine authentischen Erklärungen ab. Er spricht, indem er von den Rechten und Rassisten kopiert», schrieb Celik. Er verbat sich zudem Kritik an Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan: «Die Republik Türkei und der Staatspräsident der Türkei sind ein Ganzes», twitterte er. Eine Bewertung dazu stehe Gabriel nicht zu. «Das ist verletzend» Das Auswärtige Amt in Berlin wies die Äußerungen Celiks über Gabriel als «verletzend und inakzeptabel» zurück. «So etwas darf sich nicht wiederholen», sagte Staatsminister Michael Roth (SPD) der «Welt» (Online Mittwoch/Print Donnerstag). [paypal_donation_button] Angesichts zahlreicher Bewährungsproben, die Deutschland und die Türkei gleichermaßen beträfen, sei es «umso wichtiger, vorhandene politische Differenzen im gegenseitigen Respekt auszutragen», fügte Roth hinzu. «Unser Umgang sollte von der Achtung des jeweiligen Gegenübers geprägt sein.» Gabriel hatte Erdogan zuletzt scharf kritisiert. Vor rund einem Monat hatte die Bundesregierung ihren moderaten Kurs gegenüber Erdogan aufgegeben. Gabriel ließ die Reisehinweise verschärfen und warnte deutsche Unternehmen vor Investitionen in der Türkei. Am Wochenende verschärfte sich der Konflikt zwischen Berlin und Ankara erneut, als der Kölners Schriftsteller Dogan Akhanli in Spanien vorübergehend festgenommen wurde. Ihm droht die Auslieferung in die Türkei. dpa

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