Eine Familie aus Deutschland passiert die türkische Grenze. Viele Deutschtürken fahren Sommer für Sommer mit dem Auto in die Heimat ihrer Eltern und Großeltern.
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Das Auswärtige Amt hat nach den aktuellen Entwicklungen erneut die Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei aktualisiert. Es könne „ausgeschlossen werden, dass die türkische Regierung weitere Maßnahmen gegen Vertreter deutscher Medien sowie zivilgesellschaftlicher Einrichtungen“ ergreife, heißt es in dem aktualisierten Reisehinweis für die Türkei. Weiter heißt es in dem aktualisierten Hinweis: „Äußerungen, die nach deutschem Rechtsverständnis von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, können in der Türkei zu berufsbeschränkenden Maßnahmen und Strafverfahren führen.“

Deutschen Journalisten wurde Akkreditierung verweigert

Zuletzt wurde mehreren europäischen Journalisten die Akkreditierung durch das zuständige Präsidium für Kommunikation verweigert. Diese Akkreditierung ist Grundlage für den Aufenthalt ausländischer Journalisten in der Türkei. Unter den Journalisten, die keine Akkreditierung erhalten haben, befinden sich auch deutsche Journalisten.

Willkürliche Verhaftungen

Außerdem würden in den letzten zwei Jahren „vermehrt auch deutsche Staatsangehörige willkürlich inhaftiert.“ Ihnen würden Beziehungen zur Gülen-Bewegung vorgeworfen.

Innenminister hatte gewarnt

Der türkische Innenminister hatte kürzlich auf einer Versammlung Einreisende, die in Vergangenheit terroristische Veranstaltungen im Ausland besucht hätte, gewarnt.